Kiel - Noch bis zum 28. Juni bietet die Kieler Woche (Schleswig-Holstein) einen Mix aus kostenlosen Live-Konzerten, internationaler Kulinarik und jede Menge Wassersport. Auch das ein oder andere Regattasegeln steht auf dem Programm. Doch bei einem der Wettkämpfe auf dem Wasser gab es nun einen kuriosen Zwischenfall.
Als Segler auf dem Wasser waren, kreuzte doch tatsächlich ein U-Boot der Marine das Regattafeld und fuhr zwischen den Booten hindurch!
Festgehalten wurde der kuriose Vorfall in einem Video auf Instagram von einem französischen Wassersportler, der sich zu diesem Zeitpunkt selbst auf einem der Segelboote befand.
"Du kannst hier nicht parken!", rief der Segler in dem Video mit einem Augenzwinkern in Richtung des U-Boots. Ob das Manöver Gefahr für die Wassersportler bedeutete? "Es bestand aber zu keiner Zeit eine Gefahr für die Aktiven", so ein Pressesprecher der Kieler Woche auf Nachfrage von TAG24.
Weiter erklärte er, dass die Bundesmarine sogar Teil der Kieler Woche ist und diese auch organisatorisch unterstützt. Nach dem Vorfall hat sie sich bereits für die Begegnung entschuldigt und versichert, künftig noch mehr Rücksicht zu nehmen.
Kieler Woche: Auf dem Wasser gelten die Kollisionsverhütungsregeln
Grundsätzlich sind die Regattabahnen nicht abgesperrt, so der Sprecher weiter. "Insofern gelten grundsätzlich die Kollisionsverhütungsregeln." Das bedeutet: Alle Verkehrsteilnehmer haben sich so zu verhalten, dass Kollisionen vermieden werden, auch wenn sie vielleicht Vorfahrt haben.
Grundsätzlich hat ein Segelboot ohne Motor außerhalb von Seewegen Wegerecht vor der Berufsschifffahrt, zu der auch ein U-Boot gehört.