Vorne hui, hinten im ersten Viertel pfui! Monarchs feiern Sieg bei den Dolphins
Paderborn - Das Wichtigste vorweg: Verletzte kamen bei den Monarchs beim 56:21-Sieg (35:15) gegen die Paderborn Dolphins nicht dazu. Ebenso imponierte die Offense beim elften Saison-Erfolg - im Gegensatz zur Defensive.
Alles in Kürze
- Monarchs gewinnen gegen Paderborn Dolphins mit 56:21
- Keine Verletzten bei den Monarchs
- Offense der Monarchs überzeugt
- Defensive zeigt Schwächen im ersten Viertel
- Tyler Hudson erzielt zwei Touchdowns

Die zeigte sich im ersten Viertel viel zu offen und lud den Tabellenletzten regelrecht zu zwei Touchdowns ein. Gegen das Laufspiel fehlte noch der Zugriff. Und weil AJ Jackson einen Punt direkt vor der eigenen Endzone fallen ließ (10.), hatten die Gastgeber leichtes Spiel.
Als positives Erlebnis kam für Paderborn vor deren Relegationsspiel gegen GFL2-Nord-Sieger Hamburg Pioneers nur Joshua Breeces Lauf in die Endzone dazu (48.).
Richtig rund lief es in der Monarchs-Offense: Zweimal Tyler Hudson (6. und 14.), Konstantin Stricker (8.) und Janne Särkelä (20.) fingen die Pässe von Quarterback Justin Miller zum Touchdown, Runningback Tofunmi Lala lief neben einem explosiven 75-Yard-Lauf in die Endzone (23.) und beendete damit auch den fünften Monarchs-Angriff mit der perfekten Punkte-Ausbeute vor der Pause.
Die Spannung war zwar schon raus, Miller verabschiedete sich jedoch noch mit einem eigenen Lauf in die Endzone (25.) und einer völlig weißen Weste, bevor er für Clifton McDowell und die zweite Reihe überließ.
Der US-Amerikaner fügte sich nahtlos mit einem langen Pass auf Hudson zu dessen 24. Saison-Touchdown ein (34.), Arne Stephan setzte der Partie mit einem Run den Deckel drauf (43.).
Titelfoto: Lutz Hentschel