Chiefs-Auftakt: NFL-Star Patrick Mahomes nach Verletzung noch nicht überzeugend – aber erfolgreich

USA - Die gesamte NFL-Welt blickte in der Nacht auf Dienstag nach Kansas City. Nach der bitteren Knieverletzung von Quarterback Patrick Mahomes und zu dem – davon unabhängigen – verpassen der Playoffs im Vorjahr, stellt sich vor allem eine Frage: Ist die Erfolgsära der Chiefs zu Ende?

Bin ich schon drin, oder was? Chiefs-Quarterback Patrick Mahomes macht den ersten Touchdown der Kansas-City-Saison.  © JAMIE SQUIRE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Das sollte sich nun gegen AFC-West-Rivalen, die Denver Broncos, zeigen. Bereits zur Halbzeit führten die Hausherren mit 14:7 – dank viel Glück.

Beim ersten Touchdown – gelaufen von Mahomes selbst – haben die Schiedsrichter ein klares Foul von Travis Kelce übersehen, das den Weg freiräumte.

Der Zweite, etwas überraschend, durch Receiver Rashee Rice war einem – von erschreckend vielen – völlig vergeigten Tackles der Broncos zu verdanken.

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"Noch läuft es nicht sehr gut, wir müssen in der zweiten Halbzeit besser werden", gestand selbst Kansas-City-Headcoach Andy Reid auf dem Weg in die Kabine.

Auch Running Back Kenneth Walker III. – zu diesem Zeitpunkt mit einem Schnitt von über 9 Yards pro Lauf – profitierte von verpatzten Tackles, übertraf als Offense-Erfolgsfaktor seine Chief-Kollegen teils um Längen.

Ohne ihn und Rice wäre die gewohnt starke Defense der klare Matchwinner gewesen. Auf der Gegenseite hatten die Denver-Passempfänger eine böse Ball-Allergie und ließen einige wichtige Pässe von Bo Nix fallen – oder machten durch unnötige Fouls Raumgewinn zunichte.

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Seltenheitswert: Jets und Cardinals dominieren ihre Gegner

Jordan Mason punktet knapp fünf Spielminuten vor dem Ende für die Minnesota Vikings – eine Minute später sollte es noch einmal klingeln. Allein im letzten Quarter machten die Wikinger 22 Punkte.  © Adam Bettcher / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Mit viel Schützenhilfe der Gäste, aber auch mit starken Einzelaktionen und einem effektiven Laufspiel gewinnt Kansas City seinen Auftakt – etwas hoch, aber verdient – mit 31:10.

Und sonst so? Es war ein teils verrückter Start in die neue NFL-Saison. Angefangen mit dem sehr deutlichen Sieg der 49ers über den von allen Experten als klaren Favoriten gepriesenen Rivalen, die L. A. Rams.

Dann gewinnen überraschend deutlich sowohl die Arizona Cardinals als auch die New York Jets ihre Matches. Jeweils mit zwei Scores Differenz. Wer hatte das auf seiner Bingo-Karte? Ich auch nicht.

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Die verrückteste Aufholjagd legten die Vikings hin. Nur noch gut 17 Minuten Spielzeit waren auf der Uhr und sie lagen 10:22 gegen die Green Bay Packers zurück.

Ab dann drehten sie die Partie komplett, brachten den Ball weitere viermal in die Endzone und gingen am Ende als Sieger mit 39:22 vom Feld. Was für ein NFL-Auftakt.

Das waren die NFL-Begegnungen am ersten Spieltag

So endeten die Partien am ersten Spieltag in der NFL an. Liga-typisch werden die Heimteams an zweiter Stelle geschrieben.

  • New England Patriots @ Seattle Seahawks – 10:13
  • San Francisco 49ers @ Los Angeles Rams – 27:7
  • Chicago Bears @ Carolina Panthers – 59:37
  • Baltimore Ravens @ Indianapolis Colts – 41:23
  • Atlanta Falcons @ Pittsburgh Steelers – 13:20
  • Cleveland Browns @ Jacksonville Jaguars – 10:34
  • Tampa Bay Buccaneers @ Cincinnati Bengals – 27:33
  • New York Jets @ Tennessee Titans – 23:10
  • New Orleans Saints @ Detroit Lions – 30:31
  • Buffalo Bills @ Houston Texans – 36:31
  • Arizona Cardinals @ Los Angeles Chargers – 26:14
  • Green Bay Packers @ Minnesota Vikings – 22:39
  • Miami Dolphins @ Las Vegas Raiders – 13:27
  • Washington Commanders @ Philadelphia Eagles – 22:24
  • Dallas Cowboys @ New York Giants – 20:28
  • Denver Broncos @ Kansas City Chiefs – 10:31

Spielfrei hatten in dieser Woche noch keine Mannschaften. Die ersten Bye-Weeks starten erst nach Woche 4.

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