New York (USA) - Die Basketball-Welt trauert um Michael Sweetney. Der ehemalige NBA-Profi der New York Knicks und Chicago Bulls ist im Alter von nur 43 Jahren gestorben.
Das bestätigte seine Ehefrau India mit bewegenden Worten auf Facebook.
"Michael zu kennen bedeutete, ihn zu lieben", schrieb die trauernde Witwe. "Er liebte nichts so sehr wie seine Familie und niemand liebte ihn so sehr wie seine Familie. Seine Kinder waren das Licht seines Lebens und er lebte jeden Tag dafür, ihnen das bestmögliche Leben zu schenken."
"Er war seit 30 Jahren mein bester Freund und seit fast 20 Jahren mein Ehemann", fügte India an. "Ich weiß nicht, was wir ohne ihn tun sollen."
Wie der US-Sender "ABC" berichtet, starb Sweetney bereits am Mittwoch im Newark Beth Israel Medical Center in New Jersey. Eine Todesursache sei bislang nicht bekannt.
Der 2,03 Meter große Power Forward galt nach einer hervorragenden College-Karriere in Georgetown als großes Talent und wurde 2003 im Draft an neunter Stelle in der ersten Runde von den New York Knicks ausgewählt.
Zum ganz großen Durchbruch sollte es anschließend jedoch nicht reichen. Zwar bestritt er bis 2007 233 NBA-Spiele für die Knicks und die Chicago Bulls, dabei agierte er aber eher als Rollenspieler und legte im Schnitt 6,5 Punkte und 4,5 Rebounds auf.
Michael Sweetney arbeitete nach seiner Karriere als Assistenzcoach
Auf ihren sozialen Kanälen verabschiedeten sich auch seine früheren Teams von dem Ex-Profi.
"Michael war ein außergewöhnlicher Mensch, der von vielen vermisst werden wird. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie", bekundeten die Knicks in einem X-Post ihr Beileid.
Nach seiner Zeit in der NBA spielte Sweetney noch unterklassig in den USA sowie unter anderem in China und Puerto Rico weiter, ehe er seine Karriere 2017 beendete. Anschließend engagierte er sich als Assistenzcoach bei der jüdischen Yeshiva University in New York.
"Die Welt hat heute einen Riesen verloren", schrieb Yeshiva-Headcoach Elliot Steinmetz auf X. "Ich habe einen engen Freund verloren. Unsere jüdische Gemeinde hat einen Verbündeten verloren, der genau wusste, wie man sich einbringt."