Niners Chemnitz: Läuft Sow bei den Riesen wieder heiß?
Chemnitz - "Unser Ziel heißt immer noch Play-offs", betonte Center Roman Bedime (24) von den Niners nach dem Verfolgerduell mit Oldenburg, das die Chemnitzer mit 95:85 gewinnen konnten.
Auf direktem Weg in die Play-offs – das könnte knapp werden. Würzburg auf Platz sechs hat momentan drei Siege mehr auf dem Konto. Wahrscheinlicher ist für die Niners der Gang in die Play-ins. Dafür muss mindestens Platz zehn her.
Noch neun Hauptrunden-Spiele müssen die Niners bestreiten. In den kommenden sieben Partien treffen sie auf die fünf besten Teams der Liga.
Auch der Gegner Ludwigsburg (Tip-off am Mittwoch, 20 Uhr) steht aktuell besser da. Kostja Mushidi (27) hält von Rechenspielen nichts: "Wir denken von Spiel zu Spiel."
In der Hinrunde hatten die Chemnitzer gegen Ludwigsburg alles im Griff. Sie gewannen das Offensivspektakel 111:88 - der dritthöchste Wert, den ein Team in dieser Saison in einem Heimspiel erzielte.
Ein Korbjäger ragte Mitte Oktober heraus: Amadou Sow (27). Er kam als Topscorer auf starke 28 Punkte.
Das 2,06 Meter große und 107 Kilogramm schwere Kraftpaket, geboren im afrikanischen Mali und mit 15 Jahren ohne die Familie in die USA ausgewandert, kommt nach seiner Verletzungspause immer stärker in Schwung. Zuletzt gegen Oldenburg war Sow mit 24 Punkten bester Niners-Werfer.
Titelfoto: IMAGO/Christian Becker
