Pastore geht ins zwölfte Niners-Jahr: Deshalb stand der Trainer in Chemnitz noch nie zur Diskussion

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Chemnitz - Zwölf Neue verpflichteten die Niners in den vergangenen Wochen - ein radikaler Umbruch! Einzig Nachwuchstalent Luca Kellig (20) steht wie in der vergangenen Saison im Chemnitzer Kader.

Niners-Cheftrainer Rodrigo Pastore (53) geht in seine zwölfte Niners-Saison in Chemnitz. (Archivbild)
Niners-Cheftrainer Rodrigo Pastore (53) geht in seine zwölfte Niners-Saison in Chemnitz. (Archivbild)  © Picture Point/Gabor Krieg

Eine feste Konstante ist Headcoach Rodrigo Pastore (53). Der Argentinier geht mit der "Orange Army" in die zwölfte (!) Saison. Der 53-Jährige sitzt so fest im Sattel wie kein anderer Trainer in der Basketball-Bundesliga. Und daran wird sich so schnell nichts ändern.

"Wenn du elf Jahre miteinander arbeitest, wenn du den Verein aus der zweiten Liga ins europäische Topformat geführt hast, dann ist eine Veränderung auf dieser Position überhaupt kein Thema", betonte Niners-Geschäftsführer Steffen Herhold im Gespräch mit TAG24.

Pastore stand auch am Ende der vergangenen Saison, die mit dem Verpassen der Play-offs am letzten Spieltag (90:104 beim sportlichen Absteiger Braunschweig) und Platz zwölf ein enttäuschendes Ende fand, nie zur Diskussion.

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Herhold: "Wir haben mit Rodrigo einen Trainer, der nicht nur die Mannschaft, sondern maßgeblich auch die gesamte Organisation mitentwickelt hat. Das sind die Fragen, die du dir beantworten musst. Die Fragen beantworten wir alle mit einer grünen Checkbox."

Konstanz, auf die man aufbauen kann

Nicht weniger wichtig: Hat Pastore die Power und das Feuer oder zeigen sich nach elf Jahren in Chemnitz erste Abnutzungserscheinungen? Diesbezüglich gibt es keinerlei Zweifel im Niners-Lager.

Herhold: "Auch diese Fragen wurden alle mit einem grünen Haken beantwortet. Rodrigo hat jetzt noch zwei Jahre Vertrag. Wir brennen und sind total fein. Ich freue mich, dass wir auf dieser Position keine Baustelle haben."

Der Niners-Boss zieht Parallelen zum gesamten Profisport: "Ich bin davon immer überzeugt: Wenn du die Konstanz hast - ob im Management, im Trainerteam oder im Spielerbereich -, dann ist das ein Pfund, auf dem du aufbauen kannst. Daran glauben wir. Das ist unser Weg. Den gehen wir weiter."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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