Niners Chemnitz legen wieder los: Rödl ist heiß - und Mushidi vorzeitig weg?
Chemnitz - An diesem Wochenende treffen die Niners-Korbjäger in Chemnitz ein. Am Mittwoch, 9.30 Uhr, startet Trainer Rodrigo Pastore (53) mit der Vorbereitung auf die neue Basketball-Saison.
Der Kader wurde nach dem Verpassen der Play-offs und dem enttäuschenden zwölften Platz komplett erneut. Eine Personalie ist (noch) offen: Kostja Mushidi. Ob der 28-Jährige weiter das Trikot der "Orange Army" tragen wird, dazu halten sich Verein und Spieler nach wie vor bedeckt.
Mushidi kam vor einem Jahr vom Bundesliga-Absteiger Göttingen und unterschrieb bei den Sachsen einen Zweijahresvertrag. Bei den Finals in Hannover wollte er am vergangenen Wochenende an der Seite von Kevin Yebo (30) der Top-Scorer wechselt von Chemnitz zu Esenler Erokspor (Türkei) - mit dem Team Stamm Aachen um den 3x3-Meistertitel kämpfen. Mushidi fehlte. Yebo & Co. beendeten das Turnier auf Rang vier.
Dass Mushidi am Mittwoch zum Niners-Auftakt erscheint, ist eher unwahrscheinlich. Der Kader ist mit zwölf Neuzugängen bestens bestückt.
Elias Rödl (24) ist auf der Smallforward- sowie auf der Shootingguard-Position eingeplant
Zuletzt unterzeichnete der 1,98 Meter große Elias Rödl (24) einen Dreijahresvertrag. Der Sohn von Nationalmannschaftslegende Henrik Rödl (57) ist auf der Smallforward- sowie auf der Shootingguard-Position eingeplant. Dort spielte in der vergangenen Saison Mushidi.
Rödl jr. hat seine neue Wirkungsstätte beim Niners-Sommercamp bereits kennengelernt.
"Es war schon immer mein großer Traum, irgendwann einmal in der BBL zu spielen. Nach vier Jahren in den USA am College muss ich meine Spielweise natürlich an die Bundesliga anpassen", meinte der gebürtige Berliner, der noch nie in Chemnitz gespielt hat: "Alle sagen, dass die Stimmung in der Messe großartig wäre. Eine tolle Aussicht, das bald live erleben zu dürfen!"
Ihr erstes Pflichtspiel bestreiten die Niners Mitte September im BBL-Pokal beim Zweitligisten Giessen 46ers. Setzt sich das Pastore-Team durch, trifft es einen Monat später im Achtelfinale auf den Gewinner des Spiels Bremerhaven gegen Braunschweig.
Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / camera4+, IMAGO / Hartmut Bösener
