Trier als nächstes Ziel auf der Niners-Reise ohne Atempause
Chemnitz - Das 13. Spiel im Kalenderjahr 2026 steht für die Niners am Sonntag an. Das ist kraftraubend. Dennoch müssen die Chemnitzer alles raushauen, wenn es in Trier um wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-offs geht. 18 Uhr geht's los.
London, Frankfurt, Ulm, Oldenburg, Podgorica, Ankara und nun Trier - in der Doppelbelastung EuropeCup und BBL leben die Niners derzeit aus dem Koffer. Sie reisten am Donnerstag aus der türkischen Hauptstadt ab und fahren am Samstag nach Trier. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Chemnitzern wieder einmal nicht.
Beim Tabellendritten hängen die Trauben im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz (Rang 10) hoch. Die Niners sind Zwölfter, müssen aufholen. Auf dem ominösen zehnten Rang steht derzeit Frankfurt mit einem Sieg mehr als die Sachsen.
"Wir haben in Ankara 30 Minuten gut gespielt, dann ist uns die Energie ausgegangen", sagt Trainer Rodrigo Pastore (53) auch aufgrund des Hammerprogramms. Die Energie muss in Trier wieder her. Erschwerend kommt hinzu: Kostja Mushidi brach sich in Ankara zum zweiten Mal die Nase. Er soll mit Maske auflaufen.
Das nächste Heimspiel steht am Mittwoch gegen Heidelberg an, danach ist Länderspielpause. Für die Niners geht es erst am 6. März in Würzburg weiter. Dann ist Zeit zum Ausruhen, jetzt heißt es nochmals für 80 Minuten alle Kräfte zu bündeln.
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