Überraschung in der Formel 1! Red-Bull-Deal mit Porsche wohl geplatzt, wird es jetzt McLaren?

Zandvoort - Es schien alles schon in trockenen Tüchern, doch der Einstieg von Porsche bei Red Bull ist vorerst geplatzt!

Der Deal zwischen Red Bull und Porsche ist geplatzt! Das bestätigte auch Motorsportchefberater der Österreicher Helmut Marko (79).
Der Deal zwischen Red Bull und Porsche ist geplatzt! Das bestätigte auch Motorsportchefberater der Österreicher Helmut Marko (79).  © Bildmontage: Erwin Scheriau/APA/dpa, Marijan Murat/dpa

Es soll der unbedingte Wunsch von Weltmeister Max Verstappen (24) sein, mit Red Bull für Porsche in der Formel 1 zu fahren. Dieser Traum rückt jetzt aber erstmal in weite Ferne. Der schon sicher geglaubte Deal ist geplatzt, berichtet "Sport1".

Das Team Red Bull bestätigte das Scheitern bereits. "Porsche wird kein Anteilseigner bei uns", sagte Red-Bull-Motorsportchefberater Helmut Marko (79).

Dennoch besteht die Möglichkeit, dass Porsche als Motorenpartner bei Red Bull einsteigt, doch zwingend nötig ist das aus Sicht des Rennstalls nicht. "Wir haben alle Möglichkeiten, auch eigene Motoren zu bauen", sagte der 79-Jährige.

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Ursprünglich war geplant, dass Porsche 50 Prozent der Anteile der Chassisfabrik "Red-Bull-Technology" übernimmt und mit der Motorenschmiede "Red-Bull-High-Performance-Powertrains" zusammenarbeitet.

Mit der Partnerschaft zwischen Porsche und Motorenschmiede war auch die Herstellung der Porsche-Motoren für die Saison 2026 gesichert.

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McLaren fährt aktuell im Mittelfeld herum. Porsche scheint jetzt ein Auge auf die Anteile des britischen Rennteams geworfen zu haben.
McLaren fährt aktuell im Mittelfeld herum. Porsche scheint jetzt ein Auge auf die Anteile des britischen Rennteams geworfen zu haben.  © Hasan Bratic/dpa

Beim Grand-Prix in Spa verkündete Audi, dass man ab 2026 in die Formel 1 als Motorenhersteller einsteigen werden. Dabei sagte Audi-Chef Markus Duesmann (53), dass auch Porsche in die Formel 1 einsteigen wird. Der eigenmächtige Vorstoß Duesmanns sorgte bei Porsche und Mutterkonzern Volkswagen für Verwunderung und Wut zugleich.

Denn die Verhandlungen zwischen Porsche und Red Bull waren noch lange nicht abgeschlossen und weit von einer Einigung entfernt. Es ging um die Anzahl der Anteile und den Preis. Gleichzeitig wollte das Stuttgarter Unternehmen das Sagen haben, Red Bull allerdings die Entscheidungsgewalt nicht abgeben.

Dem Rennstall aus Österreich spielte dabei aber auch der WM-Gewinn von Max Verstappen im vergangenen Jahr in die Karten. Als die Verhandlungen begannen, war der Kampf um die Weltmeisterschaft noch in vollem Gange. Der Sieg von Verstappen gab Red Bull die Möglichkeit, den Preis für die Anteile des Rennstalls noch einmal deutlich nach oben zu drücken. Augenscheinlich zu hoch, um dem Autohersteller aus Stuttgart den Einstieg zu ermöglichen.

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Porsche ist allerdings fest entschlossen, ab 2026 in der Königsklasse vertreten zu sein. Nach Informationen von Sport1 versuchen die Stuttgarter jetzt, beim britischen Rennstall McLaren einzusteigen.

Das Team ist momentan Mittelmaß im Fahrerfeld. Damit dürften McLarens Möglichkeiten, den Preis unermesslich in die Höhe zu treiben, begrenzt sein.

Titelfoto: Bildmontage: Erwin Scheriau/APA/dpa, Marijan Murat/dpa

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