Dortmund - Eine Woche ist das BVB-Aus von Julian Brandt (29) im Sommer erst offiziell, schon legt sich offenbar dieser Klub auf die Lauer.
Unmittelbar nach dem Auswärtssieg beim 1. FC Köln hatte BVB-Boss Lars Ricken (49) verraten, dass der auslaufende Vertrag mit "Jule" über den 30. Juni hinaus nicht verlängert wird.
Heißt: Der 29-Jährige darf im Sommer ablösefrei gehen. Und das bringt wohl einen seiner ehemaligen Arbeitgeber auf den Plan.
Ausgerechnet Fernando Carro (61) von Bayer 04 schwärmte kürzlich in den höchsten Tönen vom Ex-Leverkusener. "Ich finde Julian Brandt sensationell. Wenn Simon den will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen", erklärte der Bayer-Boss bei DAZN.
Bereits zwischen 2014 und 2019 stand Brandt unterm Bayer-Kreuz unter Vertrag, ehe es den damaligen Youngster für 25 Millionen Euro per Ausstiegsklausel nach Dortmund zog.
Ernsthaftes Interesse an einem Transfer des einstigen Teamkollegen von Kai Havertz (26) liegt laut Carro aber nicht in seiner Macht.
Bayer 04 klopft vorsichtig bei Julian Brandt an
Stattdessen hat Sport-Chef Simon Rolfes (44) in Sachen Transfers das Zepter in der Hand. "Simon Rolfes ist zuständig für die Kaderplanung, er ist unser Sport-Geschäftsführer und derjenige, der am Ende entscheiden muss", kündigte Meistermacher Carro an.
Ganz abwegig könnte eine Rückkehr des 29-Jährigen nach Leverkusen aber nicht sein. Denn seit dem Abgang von Florian Wirtz (22) zum FC Liverpool fehlt der Werkself ein klassischer Spielmacher im zentralen Mittelfeld.
Anders als gedacht kann auch 35-Millionen-Einkauf Malik Tillman (23) die Lücke nicht schließen. Der US-Amerikaner hat seit seinem Wechsel ziemliche Startschwierigkeiten in Leverkusen, kommt einfach nicht richtig in Tritt.
Ob sich Julian Brandt einen Wechsel zu Bayer überhaupt vorstellen könne, ist unklar. Zuletzt wurde darüber berichtet, dass der ehemalige Nationalspieler lieber ins europäische Ausland wechseln wolle.
Neben dem FC Arsenal soll offenbar auch der FC Barcelona an einer Verpflichtung des 29-Jährigen interessiert sein - harte Konkurrenz für Bayer und Brandt-Fan Fernando Carro.