Erster Absteiger der 2. Liga steht fest: Preußen Münster muss runter

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Münster - Der erste Absteiger der 2. Bundesliga steht fest: Preußen Münster muss nach zwei Jahren im Unterhaus wieder runter in die 3. Liga.

Die Körpersprache von Münster-Trainer Alois Schwartz sprach schon während der Partie Bände. Sein Team ist seit Sonntag rechnerisch abgestiegen.
Die Körpersprache von Münster-Trainer Alois Schwartz sprach schon während der Partie Bände. Sein Team ist seit Sonntag rechnerisch abgestiegen.  © Bernd Thissen/dpa

Das 1:1 im Heimspiel gegen Aufstiegsaspirant Darmstadt 98 war am vorletzten Spieltag zu wenig, um den Rückstand aufs rettende Ufer zu verringern. Doch weil die Konkurrenz gewann, hätte selbst ein Dreier den Abstieg nicht mehr verhindern können.

Münster liegt einen Spieltag vor Schluss sechs Zähler hinter Relegationsplatz 16, den derzeit Arminia Bielefeld belegt.

Dabei ging der Sonntagnachmittag im Preußen-Stadion gut los, Shin Yamada hatte nach acht Zeigerumdrehungen die Gastgeber in Führung gebracht, Darmstadts Isac Lidberg (15.) glich rasch aus.

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Nach knapp einer halben Stunde folgte der nächste Rückschlag, als Kapitän Jorrit Hendrix mit Rot vom Platz flog (28.). Das Spiel blieb offen, auch weil Lidberg mit einem Elfmeter an Preußen-Keeper Johannes Schenk scheiterte (37.).

In Unterzahl tat sich Preußen im zweiten Durchgang schwer, noch einmal zurückzuschlagen. Es blieb beim 1:1 - der Abstieg war besiegelt.

Preußen-Kapitän Jorrit Hendrix (Nr. 20) sieht Rot, Münster war ab da über eine Stunde in Unterzahl.
Preußen-Kapitän Jorrit Hendrix (Nr. 20) sieht Rot, Münster war ab da über eine Stunde in Unterzahl.  © Bernd Thissen/dpa

Preußen Münsters Ex-Trainer Alexander Ende greift jetzt mit Fortuna Düsseldorf nach dem Klassenerhalt

Ironie des Schicksals: Münsters Ex-Trainer Alexander Ende (46) hat mit seinem neuen Klub Düsseldorf gute Chancen auf den Klassenerhalt.
Ironie des Schicksals: Münsters Ex-Trainer Alexander Ende (46) hat mit seinem neuen Klub Düsseldorf gute Chancen auf den Klassenerhalt.  © Anke Waelischmiller/dpa

Für Preußen endet damit das Abenteuer 2. Bundesliga schneller als es dem Klub lieb ist. Seit Februar 2025 rollen im Preußenstadion die Bagger, die Spielstätte wird dauerhaft Zweitliga-tauglich gestaltet.

Mit dem Trainerwechsel von Alexander Ende (46) zu Alois Schwartz (59) Ende März versuchte der Traditionsverein, den Absturz zu verhindern. Erfolglos - unter Schwartz gewann Preußen keines seiner sechs Spiele.

Währenddessen übernahm sein Vorgänger Fortuna Düsseldorf und ging im Parallelspiel des Nachmittags durch ein 3:1 über die SV Elversberg den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt.

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Der zweite Absteiger wird sich erst am 34. und letzten Spieltag herauskristallisieren, die SpVgg Greuther Fürth hat trotz 1:2-Pleite bei Hertha BSC am Sonntag nach wie vor Chancen.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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