Weil Konkurrent eine Packung kriegt, kehrt dieser Verein in die 2. Liga zurück

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Osnabrück - Lila-Weiß im Freudentaumel! Der VfL Osnabrück kehrt in die 2. Bundesliga zurück. Der Aufstieg der Niedersachsen steht vorzeitig fest, weil die Drittliga-Konkurrenz am 36. Spieltag patzte.

Nach dem 2:1-Heimerfolg gegen den SC Verl hatten die Osnabrücker Grund zu feiern. Nun kann sogar die Aufstiegssause starten, obwohl der VfL noch gar nicht gespielt hat.
Nach dem 2:1-Heimerfolg gegen den SC Verl hatten die Osnabrücker Grund zu feiern. Nun kann sogar die Aufstiegssause starten, obwohl der VfL noch gar nicht gespielt hat.  © David-Wolfgang Ebener/dpa

Der Grundstein hatten die Osnabrücker bereits in der Vorwoche gelegt.

In einem bis zum Ende offenen Spitzenspiel gegen den SC Verl siegte der VfL durch ein Last-Minute-Tor von Bernd Riesselmann mit 2:1 und hielt dadurch die Kontrahenten auf Abstand. Am Samstag ließ nun die Konkurrenz Federn.

Während sich Alemannia Aachen und Hansa Rostock 1:1 trennten, geriet Rot-Weiß Essen sogar mit 1:6 beim VfB Stuttgart II unter die Räder. Der MSV Duisburg und Energie Cottbus treffen am Sonntag noch im direkten Duell aufeinander.

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Selbst im Falle eines Cottbuser Auswärtssieg ist der direkte Aufstiegsplatz den Osnabrückern nicht mehr zu nehmen, ganz gleich wie die Lila-Weißen am Sonntag in Wiesbaden spielen.

Osnabrücks Aufstieg gleicht einem kleinen Wunder, wenn man bedenkt, wo der Klub noch vor 1,5 Jahren stand - auf Tabellenplatz 20 der 3. Liga.

VfL Osnabrück steigt auf: Die Zahlen sprechen für die Lila-Weißen

Timo Schultz (48) hat gut Lachen. Als Trainer hat er die Osnabrücker zurück in die Erfolgsspur und nun auch in die 2. Bundesliga geführt.
Timo Schultz (48) hat gut Lachen. Als Trainer hat er die Osnabrücker zurück in die Erfolgsspur und nun auch in die 2. Bundesliga geführt.  © Guido Kirchner/dpa

In der Rückrunde startete der Verein unter Trainer Marco Antwerpen mit ein paar Winter-Neuzugängen eine furiose Aufholjagd und landete am Saisonende 2024/25 auf Platz 14 über dem Strich.

Zur neuen Spielzeit kam mit Coach Timo Schultz (48) und Sportdirektor Joe Enochs (54) ein echtes Erfolgsgespann (54) zu den Lila-Weißen.

Deren Arbeit kann sich sehen lassen. Die Zahlen sprechen für sich. Osnabrück hat die meisten Siege aller Drittligisten (22) eingeheimst, und die wenigsten Gegentore kassiert (28). Top-Scorer der Niedersachsen ist Robin Meißner, auf dessen Konto 13 Tore und 8 Vorlagen gehen.

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Im heimischen Stadion an der Bremer Brücke ist der VfL traditionell recht heimstark. In der Saison 2025/26 belegen die Osnabrücker jedoch auch Platz eins der Auswärtstabelle.

Für die 2. Liga ist der VfL Osnabrück jedoch dringend auf Verstärkungen angewiesen, damit die Saison nicht wie 2023/24 mit einem Abstieg als Tabellenletzter endet.

zuletzt aktualisiert: 18.42 Uhr

Titelfoto: David-Wolfgang Ebener/dpa

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