Zweitliga-Schlusslicht holt neuen Trainer: Er soll Münster retten
Von Sandra Degenhardt
Münster - Zweitligist Preußen Münster hat Alois Schwartz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 58-Jährige tritt die Nachfolge von Alexander Ende (46) an, von dem sich der Klub am Montag der vergangenen Woche getrennt hatte. Schwartz erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling (36) und Janis Hohenhövel (34), die den SCP übergangsweise betreut hatten, fungieren nun als Co-Trainer.
Schwartz soll die Preußen in den sieben noch ausstehenden Ligaspielen zum Klassenerhalt führen. Münster ist Tabellenletzter und hat mit 26 Punkten zwei Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.
"Alois Schwartz ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit klarer Führung und Struktur bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften im Abstiegskampf wertvolle Impulse geben kann. Er weiß, was es braucht, um in dieser Situation die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonausgang zu maximieren", sagte Ole Kittner (38), Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation bei den Preußen.
Schwartz bringe viel Erfahrung aus verschiedenen Stationen im Profifußball mit und habe mehrfach bewiesen, dass er Teams auch in herausfordernden Situationen stabilisieren und erfolgreich führen könne, hieß es in der Mitteilung.
Schwartz stand für den 1. FC Nürnberg, Karlsruher SC, SV Sandhausen und Hansa Rostock insgesamt 222 Mal in der 2. Bundesliga als Trainer an der Seitenlinie.
Zuletzt trainierte er den Drittligisten 1. FC Saarbrücken, mit dem der bislang noch laufende Vertrag nun aufgelöst wurde.
Titelfoto: Swen Pförtner/dpa