Deutschland gegen Serbien live: DFB-Team drückt aufs erste Tor!

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München - Klappt es diesmal? Für Jürgen Klopp (59) steht an diesem Abend der nächste Anlauf auf den ersten Sieg als Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft an.

Nach dem Premieren-Remis (Endstand 1:1) zum Start der neuen Nations-League-Saison in den Niederlanden und der bitteren 0:1-Heimpleite gegen Griechenland ist heute Serbien in der Münchener Allianz-Arena zu Gast.

Wir halten Euch in unserem Liveblog über alles Wissenswerte zwischen den Spielen und während der Partien auf dem Laufenden.

Aktueller Spielstand

Deutschland - Serbien 0:0

30. Minute: Kapitän Gnabry verpasst DFB-Führung

Monster-Parade von Petrovic!

Nach einem Zuspiel von Woltemade steht Gnabry plötzlich frei vor dem Tor, scheitert mit seinem Flachschuss aus wenigen Metern jedoch am stark reagierenden Keeper. Was für eine Tat.

27. Minute: Freiburgs Scherhant wird auf links nicht richtig angegriffen, nutzt den freien Raum zum Schuss, verzieht aber deutlich.

24. Minute: Bischof probiert es aus der Distanz

Das war knapp!

Bayern-Juwel Bischof kommt von rechts außen, zieht nach innen und schließt an der Sechzehnerkante ab. Der Ball trifft das Außennetz.

18. Minute: Die deutsche Mannschaft macht weiter das Spiel, drückt die Serben tief hinten rein. Noch steht die "Orlovi"-Defensive, doch wie lange kann sie dem Dauerdruck standhalten?

16. Minute: Bischof findet Woltemade im Sechzehner, doch auch diesmal bekommt der Stürmer den Ball nicht auf den Kasten. Der abgefälschte Versuch führt immerhin zur Ecke, die anschließend jedoch nichts einbringt.

15. Minute: Die erste Viertelstunde geht klar an das Klopp-Team. Fast 80 Prozent Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache.

12. Minute: Das muss nicht sein! Jovic trifft BVB-Akteur Anton beim Anrennen an der Achillessehne. Schiedsrichter Espen bekommt es mit, zeigt dem Ex-Frankfurter aber keine Karte.

9. Minute: Gute Position für Woltemade! Der Neuzugang vom italienischen Top-Club Juventus Turin bekommt den Ball in der Box, kann damit allerdings nichts anfangen.

8. Minute: Da fehlte nicht viel! Deutschlands Pavlovic schließt nach einer Treu-Vorlage auf Höhe des Sechzehners ab. Der gefühlvoller Versuch streift nur knapp das Außennetz.

6. Minute: Auffällig! Immer wieder sucht die DFB-Elf den Weg über links mit Scherhant. Seine Vorstöße sorgen bislang aber noch für wenig Gefahr.

4. Minute: Mittelstädt fasst sich aus der Distanz ein Herz und versucht, Keeper Petrovic zu testen. Sein flacher Schuss vom linken Strafraumeck fliegt allerdings ein gutes Stück am Tor vorbei.

2. Minute: Schon jetzt zeichnet sich ab, was den Deutschen hier bevorsteht. Die Serben stehen tief, lassen das DFB-Team weit bis vor den eigenen Sechzehner kommen.

1. Minute: Anpfiff in München, los geht's

Vorhang auf!

Serbien stößt an, spielt im ersten Durchgang von links nach rechts.

Vor Anpfiff: Erst die Nationalhymnen, dann rollt der Ball. Serbien macht den Anfang.

Vor Anpfiff: Hereinspaziert! Der norwegische Schiri Espen führt die Teams auf den Platz.

Vor Anpfiff: Im Spielertunnel stehen die Akteure bereit, klatschen sich noch kurz ab.

20.32 Uhr: Das sagt Jürgen Klopp zum Scherhant-Debüt

"Der Junge spielt beim SC Freiburg, spielt gerade eine tolle Saison bisher. Ein Riesentempo, Flügeltechnik, ein riesiges Herz, gegen den Ball stark, mit Ball hochspannend."

20.26 Uhr: Bundestrainer Klopp im ZDF-Interview

"Wenn sie so auftreten, wie sie trainiert haben, dann wird es sehr lebendig. Dann werden wir sehen, wie viel Spaß die Jungs am Fußball haben, wie viel Talent sie haben [...]. Wir konnten jetzt mit den Jungs natürlich drei Tage trainieren. Das ist der große Unterschied zur ersten Probe gewesen."

20.05 Uhr: Serbien-Talent Dzodic gibt Debüt

Auch Serbien kommt mit einer fast komplett neuen Elf!

Nach der denkbar knappen 1:2-Heimniederlage am vergangenen Dienstag gegen die Niederlande bleiben lediglich Nedeljkovic, Gudelj, Babic und Zivkovic in der Startelf.

Abwehrboss Pavlovic und Stammkeeper Milinkovic-Savic finden sich überraschend auf der Bank wieder, dafür darf Youngster Dzodic erstmals für die "Orlovi" ran.

Die serbische Aufstellung: Petrovic - Erakovic, Gudelj, Babic - Nedeljkovic, Maksimovic, Dzodic, Kostic, Zivkovic, Tadic - Jovic

19.52 Uhr: Aufstellungen sind da! So startet Deutschland gegen Serbien

Die DFB-Startelf ist da! Bundestrainer Klopp bedient sich gegen Serbien aus dem "Kader 2" und zaubert dabei eine Überraschung aus dem Hut.

Freiburgs Scherhant darf von Beginn an ran und feiert damit ebenso wie Schlussmann Urbig sein Debüt im DFB-Trikot.

Dazu kommt ein neuer Mann mit der Binde. Gnabry führt die Elf heute gegen Serbien an. Kimmich hatte die ersten beiden Spiele noch als Kapitän von "Kader 1" bestritten.

Die deutsche Aufstellung: Urbig - Treu, Anton, Thiaw, Mittelstädt - Pavlovic, Bischof, Wirtz, Gnabry, Scherhant - Woltemade

19.12 Uhr: Wieder kein Durchkommen für die DFB-Offensive?

Am Sonntag hatte die DFB-Auswahl schon große Probleme, das griechische Abwehrbollwerk zu knacken. Im Duell mit Serbien könnte es heute Abend ähnlich laufen.

Wie schon der Europameister von 2004 setzt auch das Team von Chefcoach Veljko Paunovic (49) gegen stärker besetzte Mannschaften in der Regel auf eine kompakte Verteidigung. Beton-Alarm in der Allianz-Arena!

Für den dafür nötigen Mix aus Zement und Wasser sorgt dabei Strahinja Pavlovic (25). Der 1,94 Meter große Hüne vom italienischen Spitzenverein AC Mailand gibt hinten als den Ton an, ist der XXL-Fels in der serbischen Defensive. Wie schon bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Niederlande dürfte er gemeinsam mit vier weiteren Verteidigern eine Fünferkette bilden.

Im Tor steht mit Vanja Milinkovic-Savic (29) zudem ein starker Rückhalt, bewahrte die "Orlovi" (zu Deutsch: die Adler) oft genug schon Top-Paraden vor Schlimmerem.

Strahinja Pavlovic (25, r.) ist Serbiens Abwehrboss.
Strahinja Pavlovic (25, r.) ist Serbiens Abwehrboss.  © Tiziano Ballabio/IPA via ZUMA Press/dpa

18.43 Uhr: Hier läuft das Spiel heute live im TV

Wer das Nations-League-Duell zwischen Deutschland und Serbien (Anpfiff 20.45 Uhr) sehen will, ist heute beim ZDF richtig! Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt die Partie nämlich live im Free-TV, legt um 20.15 Uhr mit der Vorberichterstattung los.

Neben dem Geschehen auf dem Rasen steht dabei Per Mertesacker (42) im Mittelpunkt. Für den WM-Helden von 2014 ist es nämlich der letzte Einsatz als Experte.

Seit September 2020 war der 42-Jährige bei allen großen Fußball-Events am Mikro der Rundfunkanstalt im Einsatz. Ab Januar übernimmt der 104-fache Nationalspieler den Posten als Sport-Geschäftsführer beim DFB.

Für Ex-Fußball-Star Per Mertesacker (42) ist es heute der letzte TV-Abend im ZDF.
Für Ex-Fußball-Star Per Mertesacker (42) ist es heute der letzte TV-Abend im ZDF.  © Bernd Thissen/dpa

18.17 Uhr: Jürgen Klopp lässt "Kader 2" ran

Personal-Karussell! Jürgen Klopp (59) krempelt das DFB-Team fürs Heim-Duell mit Serbien kräftig um. Der Plan dahinter steht schon länger.

Zuvor hatte der 59 Jahre alte Chefcoach nämlich bereits angekündigt, die vier Nations-League-Partien für einen großen Kader-Test zu nutzen. Zwei Gruppen sollen jeweils zweimal zum Einsatz kommen, damit möglichst viele Spieler ihre Chance bekommen.

Nach der 0:1-Heimpleite gegen Griechenland am vergangenen Sonntag wird deshalb kräftig gewechselt. Nur sechs Akteure sind heute erneut dabei, unter anderem Waldemar Anton (30), David Raum (28), Malick Thiaw (25), Aleksandar Pavlovic (22), Nick Woltemade (24) und Lennart Karl (18) kommen neu hinzu.

Bayern-Juwel Lennart Karl (18, l.) und Juventus-Neuzugang Nick Woltemade (24) rücken für das Serbien-Match in den "Kader 2".
Bayern-Juwel Lennart Karl (18, l.) und Juventus-Neuzugang Nick Woltemade (24) rücken für das Serbien-Match in den "Kader 2".  © Federico Gambarini/dpa

1. Oktober, 17.54 Uhr: Endlich drei Punkte für Neu-Bundestrainer Klopp?

Ein Punkt aus zwei Spielen: Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft darf heute Abend gerne mehr herausspringen.

Gegen Serbien geht's in der Münchner Allianz-Arena um den ersten Dreier unter Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59).

Ein Sieg wäre dabei allerdings nur die halbe Miete, denn das DFB-Team braucht darüber hinaus wichtige Zähler fürs Weiterkommen in der Nations League. Geht die Partie nämlich erneut verloren, droht der letzte Platz und das Weiterkommen wäre plötzlich ganz weit weg.

Will gegen Serbien endlich erstmals als Neu-Bundestrainer dreifach punkten: Jürgen Klopp (59).
Will gegen Serbien endlich erstmals als Neu-Bundestrainer dreifach punkten: Jürgen Klopp (59).  © Sven Hoppe/dpa

30. September, 14.46 Uhr: Nico Schlotterbeck fällt offenbar schon wieder aus!

Nico Schlotterbeck hatte sich gerade erst von seinem Innenbandriss im linken Sprunggelenk erholt, jetzt hat es den Innenverteidiger vom BVB allerdings erneut erwischt.

Der Abwehrmann verletzte sich beim Abschlusstraining vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstagabend, dieses Mal jedoch am rechten Knöchel. Er ging mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden und wurde direkt im Anschluss zur MRT-Untersuchung gebracht, wie Sky Sport berichtet. Inzwischen hat der DFB bestätigt, dass Schlotterbeck für die beiden anstehenden Länderspiele gegen Serbien und Griechenland ausfällt und er am Donnerstag die Rückreise nach Dortmund antreten wird.

Somit scheint die Misere des 26-Jährigen weiterzugehen, nachdem er sich bei der WM im Sommer im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste schwer am linken Sprunggelenk verletzt hatte und daraufhin mehrere Monate ausfiel.

Nico Schlotterbeck (am Boden, verdeckt) musste während des Abschlusstrainings der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch behandelt werden.
Nico Schlotterbeck (am Boden, verdeckt) musste während des Abschlusstrainings der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch behandelt werden.  © Federico Gambarini/dpa

23.20 Uhr: DFB-Kapitän Kimmich zum Spiel

"Es war auf jeden Fall kein guter Auftritt von uns. Es ist unglücklich, dass wir es hinten raus verlieren. Ich glaube, das war jetzt auch nicht unbedingt notwendig, vor allem, wenn man auch das Gegentor sieht, so ein abgefälschter Schuss. Wir hatten jetzt nicht die Vielzahl an Torchancen, haben uns schwergetan gegen den tiefen Block. Trotzdem hat der Torwart ein-, zweimal ganz gut gehalten. Ja, mit ein bisschen Glück hätten wir einen hereingekriegt, aber insgesamt war es zu statisch von uns, nicht ganz so kreativ. Wir hatten zu wenig Bewegung. Uns ist zu wenig eingefallen. Deswegen hätte ich jetzt gesagt, so ein 0:0 wäre verdient gewesen. Dass wir es verlieren, ist schon sehr unglücklich."

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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