München - Nationalmannschafts-Kapitän Joshua Kimmich (30) hat aus dem Wirbel rund um die WM 2022 in Katar gelernt.
Als der Bayern-Star nach dem Champions-League-Sieg der Münchner am Mittwochabend gegen Union Saint-Gilloise (2:0) gefragt wurde, was er zu der aufkeimenden politischen Debatten um einen Boykott der Fußball-WM 2026 sage, antwortete er mit einem Schmunzeln im Gesicht:
"Ich nehme nicht mehr teil an der politischen Diskussion."
Kimmich machte auch klar, dass diese Haltung auf den Erfahrungen bei der WM in Katar beruhte. "Das haben wir ja gemerkt, dass es nicht zielführend ist, wenn wir Spieler uns da zu sehr politisch äußern", so der DFB-Star.
Es sei zwar "auch ein bisschen unsere Verantwortung, sich bis zu einem gewissen Punkt zu äußern. Aber ich glaube, da haben wir andere Menschen in Deutschland und beim DFB, die sich da besser auskennen und sich dazu äußern sollen."
WM-Boykott wegen Donald Trump? DFB schweigt
Die diesjährige Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli in Kanada, Mexiko und den USA statt. Die Boykott-Rufe waren wegen der undiplomatischen Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump (79) zuletzt lauter geworden.
Der Deutsche Fußball-Bund hat bisher keine Stellung dazu bezogen.