WM-Klartext von Tommi Schmitt und Christoph Kramer: Jetzt mischen sie sich in Debatte um Deniz Undav ein

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Köln/Toronto - Die deutschen Auftritte bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada sind weiterhin DAS sportliche Gesprächsthema. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste (2:1) diskutieren auch Tommi Schmitt (37) und Christoph Kramer (35) über eine ganz bestimmte Sache.

Ex-Profi Christoph Kramer (35, Foto) bespricht während der WM alle relevanten Themen mit Podcaster Tommi Schmitt (37).
Ex-Profi Christoph Kramer (35, Foto) bespricht während der WM alle relevanten Themen mit Podcaster Tommi Schmitt (37).  © Christian Charisius/dpa

Sechs Punkte aus zwei Gruppenspielen - das ist der DFB-Elf zuletzt vor 20 Jahren bei der WM im eigenen Land gelungen.

Dass das aktuell so ist, liegt vor allem an ihm: Deniz Undav (29)! Mit seinem Doppelpack brachte der Stürmer vom VfB Stuttgart die Nationalmannschaft auf Kurs Gruppensieg und Sechzehntelfinale.

Ähnlich wie so viele hat auch Christoph Kramer - Weltmeister von 2014 - im Gespräch mit Moderator Tommi Schmitt seine eigene Haltung zur Debatte um den Angreifer.

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"Zur Personalie Deniz Undav: Es macht etwas mit der deutschen Mannschaft, wenn du weißt: 'Ah, der Deniz kommt jetzt rein.' Deswegen ist er für mich als Joker viel wertvoller als in der Startelf", erklärt der Ex-Profi von Borussia Mönchengladbach in der neuen Ausgabe von "Copa TS - WM Spezial".

Statt den dreifachen WM-Torschützen von Beginn an von der Leine zu lassen, glaubt der Buchautor vielmehr an den mentalen Vorteil als Joker.

Deniz Undav (29) avancierte mit seinem Doppelpack gegen die Elfenbeinküste zum Matchwinner der DFB-Elf.
Deniz Undav (29) avancierte mit seinem Doppelpack gegen die Elfenbeinküste zum Matchwinner der DFB-Elf.  © Christian Charisius/dpa

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Tommi Schmitt sah den 2:1-Sieg der Deutschen live in Toronto.
Tommi Schmitt sah den 2:1-Sieg der Deutschen live in Toronto.  © IMAGO / RHR-Foto

Ähnlich sieht das auch sein Gegenüber, der das Undav-Spektakel am Samstagabend aus nächster Nähe beobachtet hatte.

"Wir haben mit Deniz Undav da einen stehen, der ab der 60. Minute eine absolute Waffe ist. [...] Das wissen auch Frankreich und Spanien", ist sich der Podcast-Host sicher.

Für die Fußballromantiker steht daher fest: Gegen Ecuador am Donnerstagabend (22 Uhr) startet entweder Kai Havertz (27) oder Nick Woltemade (24) in der Spitze.

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"Ich bin mir sehr sicher, dass wir nicht viel wechseln werden. Das Wichtigste bei einer Mannschaft ist der Glaube! Wenn du jetzt im Flow bleibst und gewinnst - das macht etwas mit einer gesamten Mannschaft. Das darf man nicht unterschätzen", erklärt Christoph Kramer.

Auch rund um den Verletzungsschock von Nico Schlotterbeck (26) sind sich die zwei einig, sprechen nach dessen WM-Aus von einer "Katastrophe".

"Das tut mir persönlich einfach sehr, sehr leid. [...] Jetzt muss Jonathan Tah die Position wechseln und das ist schon nicht so ohne. Das ist einfach ein sportlicher Verlust."

Titelfoto: Bildmontage: Christian Charisius/dpa, IMAGO / RHR-Foto

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