Kohle-König DFB: Nationalmannschaft kassiert bei WM-Titel Rekordprämie ab
Von Ulrich Hartmann, Maurice Hossinger
Düsseldorf - Einen Monat vor WM-Start hat DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (63) Rekordprämien für einen möglichen Titelgewinn angedeutet.
Der ehemalige Sportboss des 1. FC Köln und des FC Augsburg wollte dabei aber keine konkreten Zahlen nennen.
"Wir werden keine Zahlen nennen", erklärte er. "Ich kann nur so viel sagen: Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, dann gibt es mehr als in Katar, weil auch deutlich mehr reinkommt", stellte er am Rande einer Veranstaltung in Düsseldorf klar.
Der Weltverband FIFA zahlt als Prämie an den Weltmeister 50 Millionen US-Dollar. Für den Finaleinzug gibt es 33 Millionen.
Die höchsten Spielerprämien vom DFB kassierten bislang die letzten deutschen Weltmeister um Kapitän Philipp Lahm (42) 2014 in Brasilien mit 300.000 Euro pro Mann. Für den Titelgewinn bei der WM 2022 in Katar hätte es 400.000 Euro gegeben, genauso bei der EM 2024.
Es gebe diesmal viele wirtschaftliche Unwägbarkeiten. "Wir haben das Problem mit dem Dollar-Kurs und ein weiteres Problem sind die Steuern, denn es gibt verschiedene Steuersätze, je nachdem, in welchem Bundesstaat man die Leistung erbringt."
DFB stellt klar: "Wenn viel Geld reinkommt, können wir auch viel ausschütten"
Das Credo bei der Prämienregelung sei diesmal: "Wenn viel Geld reinkommt, können wir auch viel ausschütten."
Ab dem 11. Juni steigt in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko die Weltmeisterschaft. Das erste Spiel der DFB-Elf findet am 14. Juni (19 Uhr) gegen Curacao statt.
Titelfoto: Bildmontage: Jürgen Kessler/dpa
