Dicke WM-Party im Ruhrgebiet: "Flaggen-Achim" zieht deutsche Fans in seine Straße

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Von Carina Carvalho-Hagen

Essen - Spätestens mit dem fulminanten Auftaktsieg der DFB-Elf gegen Curacao ist die Weltmeisterschaft auch bei "Flaggen-Achim" aus Essen angekommen.

Achim Klimmeck alias "Flaggen-Achim" verwandelt seine Straße in Essen zu jedem großen Turnier in ein riesiges Fahnenmeer.
Achim Klimmeck alias "Flaggen-Achim" verwandelt seine Straße in Essen zu jedem großen Turnier in ein riesiges Fahnenmeer.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Seit 20 Jahren dekoriert Achim Klimmeck alias "Flaggen-Achim" die Rullichstraße in Essen für die Weltmeisterschaft.

Angefangen hat das alles 2006, im Sommermärchen, mit drei Überwürfen. "Es soll eine Straße für den kleinen Mann sein", sagt Achim, auch mit Blick auf die Ticketpreise für die diesjährige WM in den USA, Kanada und Mexiko.

Denn wer sich solch eine Reise nicht leisten kann oder will, reist für das WM-Feeling dann eben in das Wohngebiet in Essen-Altendorf.

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So zum Beispiel am Sonntagabend, kurz nach dem 7:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao. Die Stimmung war ausgelassen an dem Abend, immer wieder hupten Autos, während sie über die Straße fuhren.

"So muss das sein, immer unterstützen, das Land unterstützen, die beste Mannschaft unterstützen", sagte eine Autofahrerin.

Blinder Optimismus? Nicht bei Achim Klimmeck

Bei aller Begeisterung blickt Achim nicht mit blindem Optimismus auf die WM. Die Abwehr zum Beispiel müsse sich noch auf andere Belastungsproben einstellen.

"Die Elfenbeinküste wird natürlich mit einer anderen Härte rangehen." Da müsse sich die Mannschaft noch ein wenig einfinden. Aber immerhin habe man schon einen Sieg geholt und den Rückhalt der deutschen Fans: "Da sind 84 Millionen dahinter. Und das wollen wir doch haben, oder nicht?"

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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