Krasse Aussagen über WM-Star: TV-Sender suspendiert Moderatorin
Frankreich - Ihre Aussagen haben Konsequenzen! Die französische Sportjournalistin France Pierron (44) ist nach ihren kontroversen Äußerungen um den belgischen Nationalspieler Jérémy Doku (24) und die Geburt von dessen Kind offenbar suspendiert worden. Zudem entschuldigte sich ihr Sender "L'Equipe" offiziell bei Doku.
Dem französischen Medienjournalisten Clément Garin zufolge ist Pierron vom Sender suspendiert worden. In der Tat fehlte die Moderatorin am Montag in der Sendung "L'Equipe de Choc".
"L'Equipe distanziert sich von diesen Äußerungen, die in völligem Widerspruch zu den Werten der Gruppe stehen, und entschuldigt sich bei dem betroffenen Fußballer und ganz allgemein bei ihren Fans", schrieb auch der Sender selbst am Sonntagabend in einer Mitteilung.
Der belgische Nationalspieler Jérémy Doku erwartet in der zweiten Juliwoche sein erstes Kind. Bei der Geburt würde er gerne dabei sein, selbst wenn Belgien dann noch bei der WM vertreten sei, verriet der Stürmer, er hoffe, dass sich eine Lösung finden lasse.
Diese Aussagen nahm Pierron zum Anlass für einen Frontalangriff gegen den Belgier.
"Es gibt Hunderte Fußballer, die töten würden, um an deiner Stelle zu sein", sagte die Moderatorin am Freitag bei "L'Equipe de Choc", "und man gibt all das auf, um bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein, was ein widerlicher Moment ist, entschuldigen Sie bitte, bei dem der Vater zu nichts nütze ist, er spielt nur eine Statistenrolle."
Aussagen über Jérémy Doku sorgen für gewaltigen Shitstorm
Auf die entgeisterte Reaktion ihres Gesprächspartners Brahim Asloum (47) hin, "Was soll das heißen, wir sind nutzlos?", legte Pierron noch nach und sagte: "Du nimmst die Hand, du machst ein Foto. Das bringt doch nichts."
Daraufhin brach ein riesiger Shitstorm über die 44-Jährige herein, bereits kurze Zeit später ruderte die Französin zurück und betonte, lediglich eine persönliche Meinung und keine allgemeine Position wiedergegeben zu haben.
"Ich verstehe, dass sie einige von euch schockiert, gekränkt oder verletzt haben könnten, und das tut mir leid", schrieb Pierron am Samstag auf Instagram - folgenlos blieben ihre Aussagen dennoch nicht.
Titelfoto: Bildmontage: FRANCK FIFE / AFP, Dirk Waem/Belga/dpa
