Sie ist Polens heißester Fußball-Fan: So vernichtend urteilt sie über die WM in Katar

Polen - Sie ist wunderschön und hat eine klare Haltung: Obwohl die Polin Marta Barczok (35) ein großer Fußball-Fan ist, wollte sie dieses Jahr auf keinen Fall zur Weltmeisterschaft nach Katar reisen - und dafür hat sie auch gute Argumente.

Marta Barczok (35) ist großer Fußball-Fan, zur WM nach Katar ist sie aber nicht gereist.
Marta Barczok (35) ist großer Fußball-Fan, zur WM nach Katar ist sie aber nicht gereist.  © instagram.com/martabarczok.official

Sie wurde bereits als "Miss World Cup" sowie als "Polens heißester Fußball-Fan" bezeichnet und sie besucht normalerweise auch sehr gerne Stadien.

So war sie schon bei den Europameisterschaften 2016 und 2020 sowie bei der WM 2018 vor Ort, außerdem schaut sie sich regelmäßig Spiele von Tottenham Hotspur in der englischen Premier League an.

Doch mit dem aktuellen Turnier in Katar hat Marta ein großes Problem. Deshalb ist die polnische Schönheit, der auf Instagram mehr als 564.000 Abonnenten folgen, dieses Jahr ganz bewusst nicht zur WM gefahren.

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Den Grund für ihre klare Haltung hat die 35-Jährige nun gegenüber der britischen Nachrichtenseite The Sun verraten: "Ich habe entschieden, nicht nach Katar zu reisen, da dort Menschenrechte nicht respektiert werden."

Weiter erklärte sie: "Diese Leute haben mit Fußball so viel zu tun wie ich mit einem Raumschiff. Alles, was für sie zählt, ist Geld und nichts anderes. Korruption umgibt uns überall, in der Wirtschaft, im Sport und in der öffentlichen Verwaltung. Aber ich hatte ja keine Ahnung, dass Korruption in so einer Größenordnung vorkommen könnte."

Marta Barczok auf Instagram

Verbot der Regenbogenflagge ist eine "Respektlosigkeit gegenüber den Menschenrechten"

Sie respektiere jeden, der trotz alledem zur Weltmeisterschaft gereist ist, und sie werde das polnische Team trotzdem unterstützen, sagte Marta. Aber gewisse Prinzipien sind ihr offenbar wichtiger als die Emotionen des Fußballs.

"Jeder hat das Recht auf Freiheit. Der Regenbogen ist ein Symbol der Freiheit und der Toleranz. Dass die Regenbogenflaggen verboten wurden, ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Menschenrechten, der Gesellschaft, der Freiheit und der Hoffnung", erklärte die Polin.

Aus rein sportlicher Sicht traut die 35-Jährige vor allem den Mannschaften aus England, Frankreich und natürlich aus ihrem Heimatland Polen viel zu. Besonders einem ihrer Tottenham-Hotspur-Lieblinge drückt sie dabei die Daumen.

"Ich denke, England wird unter den besten Vier landen. Sie haben ein tolles Team und natürlich Harry Kane, der in meinen Augen einer der besten Stürmer der Welt ist", so Marta.

Titelfoto: instagram.com/martabarczok.official

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