Schock im Live-TV! Moderatorin verkündet Tod von Messis Vater, dann folgt das Job-Aus
Buenos Aires (Argentinien) - Mit drei Treffern beim WM-Auftakt gegen Algerien lieferte Lionel Messi (38) einen Gala-Auftritt für Argentinien ab. Doch Freude kam im Anschluss nicht auf. Der 38-Jährige zeigte sich nämlich emotional bewegt, die Tränen in seinen Augen lösten sofort Spekulationen aus und führten letztlich zu einer Schockmeldung.
In der Livesendung "El Show del Verano" (zu Deutsch: Die Show des Sommers) beim Streaminganbieter Luzu TV verkündete Moderatorin Florencia Pena (51) am Donnerstag irrtümlich den Tod von Messis Vater und stellte damit einen Zusammenhang zum Gefühlsausbruch des Weltstars nach dem 3:0 (1:0) her.
Daraufhin äußerte sich die Familie noch einmal öffentlich, nachdem sie zuvor schon den Grund für den emotionalen Ausbruch genannt und auf die gesundheitlichen Probleme von Vater Jorge Messi (68) hingewiesen hatte.
In einer Erklärung stellte sie klar, dass der 68-Jährige medizinisch betreut werde und sich in einem positiven Verlauf befinde.
Auf X bat Pena anschließend öffentlich um Entschuldigung und schrieb: "Ich bitte die Familie Messi um Verzeihung für diesen schrecklichen Moment, den sie vermutlich gerade durchleben. Ich schäme mich sehr, dass ich diesen Schmerz verursacht habe."
Berufliche Konsequenzen folgten dennoch, sie ist ihren Job los: Ihr Arbeitgeber zog nach dem Vorfall Konsequenzen, trennte sich von ihr sowie zwei weiteren Produzenten.
Florencia Pena nach Falschmeldung rausgeworfen
Der Streamingdienst erklärte in einer offiziellen Mitteilung: "Wir von Luzu TV bedauern zutiefst, was während der Sendung 'El Show del Verano' live im Fernsehen geschehen ist. Für unseren Sender ist die Verbreitung sensibler Informationen ohne vorherige ordnungsgemäße Überprüfung inakzeptabel."
Weiter hieß es: "Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen von Luzu TV beschlossen, alle beteiligten Personen zu entlassen, und Florencia Pena wird ihr Amt niederlegen. Wir bekräftigen unser Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen, respektvollen und gewissenhaften Berichterstattung."
Titelfoto: Fotomontage (2): Screenshot (Instagram, flor_de_p), ROBERTO SCHMIDT / AFP
