WM-Prognose: Berliner Forscher berechnen den Weltmeister

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Berlin - Die Fußball-WM hat noch nicht einmal begonnen, da wollen Berliner Forscher schon wissen, wer am 19. Juli in New York den Titel holen soll. Und auch für die deutsche Nationalmannschaft gibt es eine klare Prognose.

Das Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 findet am 19. Juli in New York statt.
Das Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 findet am 19. Juli in New York statt.  © Seth Wenig/AP/dpa

Hinter der Vorhersage steckt ein Team der Wirtschaftswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Die Wissenschaftler haben dafür gleich drei Statistikmodelle kombiniert und rund 13.000 Länderspiele seit 2012 ausgewertet.

Verwendet wurden dabei unter anderem die Dixon-&-Coles-Methode sowie das Elo-Rating. Einfach gesagt: Die Ergebnisse aller Teams wurden mathematisch gegeneinander durchgerechnet, um Wahrscheinlichkeiten für den Turnierverlauf zu ermitteln.

Das Ergebnis: Argentinien soll mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 14 Prozent Weltmeister werden. Dahinter folgen Spanien (13 Prozent) und England (12 Prozent).

Die Berechnung zeigt die WM-Chancen der teilnehmenden Nationen.
Die Berechnung zeigt die WM-Chancen der teilnehmenden Nationen.  © Screenshot/FB Wirtschaftswissenschaft/Freie Universität Berlin

Für Deutschland fällt die Prognose weniger optimistisch aus: Die Wahrscheinlichkeit für den Titel liegt bei nur 5,5 Prozent. Dafür sehen die Modelle das Team mit hoher Wahrscheinlichkeit im Sechzehntelfinale bei rund 98 Prozent. Insgesamt soll Deutschland im Turnier etwa elf Tore erzielen.

Titelfoto: Seth Wenig/AP/dpa

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