Weltmeister mit heftigem Lügen-Vorwurf: "Ich habe nichts zu ihm gesagt!"

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

New Jersey (USA) - Ex-RB-Leipzig-Star Dani Olmo (28) hat mit der spanischen Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gewonnen. Im Finale besiegte La Roja Argentinien mit 1:0, der Jubel der Spanier war groß. Doch eine Szene nach Abpfiff hatte einen bitteren Beigeschmack.

Spaniens Dani Olmo (28) wurde nach dem Finalgewinn körperlich angegriffen. Inzwischen hat er darauf reagiert.
Spaniens Dani Olmo (28) wurde nach dem Finalgewinn körperlich angegriffen. Inzwischen hat er darauf reagiert.  © Foto von MOLLY DARLINGTON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Fernsehbilder zeigten, wie Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala (53) nach dem Endspiel in East Rutherford den Goalgetter körperlich attackierte.

Kurz darauf entschuldigte sich der frühere Nationalspieler bei Olmo, sagte aber auch, dass es sich eher um einen Schubser als um einen Schlag gehandelt haben solle.

Viel wichtiger waren allerdings die Worte, dass der Angriff als Folge einer Aussage von Olmo passierte. Mit diesem vermeintlichen Gerücht räumte der Ex-Leipziger nun auf.

Deutscher Scherbenhaufen, Rot-Skandal, Torflut: Was von der XXL-WM 2026 in Erinnerung bleibt
Fußball-WM 2026 Deutscher Scherbenhaufen, Rot-Skandal, Torflut: Was von der XXL-WM 2026 in Erinnerung bleibt

"Wer sich zwar entschuldigt, aber einen Schlag damit rechtfertigt, dass dieser eine Reaktion auf eine Bemerkung gewesen sei, der meint es sicher nicht ernst – denn er lügt", sagte Olmo der Zeitung "Diari de Terrassa" und ergänzte: "Ich habe nichts zu ihm gesagt, also muss er sich auch nicht entschuldigen. Was uns wirklich ausmacht, ist nicht der Fehler, sondern der Mut, ihn mit Demut, Ehrlichkeit und Würde einzugestehen."

Rumms. Ayala wollte mit seiner Entschuldigung einen "Schlussstrich" ziehen und im Falle eines persönlichen Wiedersehens den Vorfall noch einmal direkt mit dem Spieler aufarbeiten. Inzwischen scheint die ganze Sache aber sogar noch ein Nachspiel zu bekommen.

Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala (53) soll mit seiner Olmo-Aussage gelogen haben.
Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala (53) soll mit seiner Olmo-Aussage gelogen haben.  © Foto von LOGAN RIELY / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Dani Olmo hat kein Verständnis für Ayalas Reaktion

Das Verhalten des entthronten Weltmeisters Argentinien nach der Finalniederlage war weltweit kritisiert worden. Speziell für die körperliche Reaktion Ayalas habe Olmo wenig Verständnis.

"Wenn meine Kinder, meine Familie und all die Fans das Spiel verfolgen, möchte ich, dass sie stolz darauf sind, wie wir uns geschlagen haben, wie wir gewonnen haben und vor allem auf unser Verhalten. Aufgrund der Bedeutung des Fußballs sind wir Spieler ein Vorbild für Kinder und die nachfolgenden Generationen – und das bringt eine enorme Verantwortung mit sich", meinte Olmo.

Titelfoto: Foto von MOLLY DARLINGTON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Mehr zum Thema Fußball-WM 2026: