Von einem Abschied noch keine Spur: Messi meldet sich nach verlorenem WM-Finale
Argentinien - Der GOAT meldet sich zu Wort! Für Lionel Messi (39) wurde es am Sonntag nichts mit dem zweiten WM-Erfolg am Stück. Im MetLife Stadium kullerten ihm nach dem verlorenen Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) die Tränen über die Wangen, zum Turnier und vor allem zu seiner Zukunft schwieg der achtfache Ballon-d'Or-Gewinner aber noch. Inzwischen hat er eine Botschaft geteilt, die dabei jedoch nicht unbedingt nach Abschied klingt.
"Der Schmerz ist groß und es wird schwer sein, diese Wunde zu heilen", schrieb der 39-Jährige am Montagabend auf Instagram.
Wie sich das gehört, gratulierte "La Pulga" der spanischen Auswahl zum Sieg, außerdem bedankte er sich bei allen, die sich mit lieben Nachrichten und Grüßen bei ihm gemeldet hatten.
Das große Leid ob der verpassten Chance, erst als dritte Mannschaft überhaupt nach Uruguay und Italien den goldenen WM-Pokal zu verteidigen, war dem sonst so stoischen Ballkünstler aus Rosario bereits in East Rutherford deutlich anzusehen.
Nicht wenige Fans und Experten interpretierten den Gefühlsausbruch auch als den Schlusspunkt der Ära des wohl besten Kickers aller Zeiten. Zumindest im Nationaldress bleibt er das wahrscheinlich, von einem Lebewohl fehlte in Messis Post allerdings jede Spur.
Stattdessen verwies er auf die hervorragenden Leistungen der Albiceleste bei der Weltmeisterschaft 2026: "Ich behalte auch all das Gute in Erinnerung", schrieb er.
Lionel Messi feiert die Leistungen seiner Argentinier
"Die Spiele, die wir dank unseres vollen Einsatzes noch gedreht haben, sowie die Unterstützung eines ganzen Landes, die uns zusammen mit der Arbeit und dem Einsatz dieser Mannschaft dazu gebracht hat, wieder zu den Besten der Welt zu gehören, werden für immer in Erinnerung bleiben", so die Lichtgestalt.
"Heute fällt es schwer, unsere Leistung richtig einzuschätzen, aber diese Mannschaft hat es in zwei aufeinanderfolgende WM-Endspiele geschafft", fügte der Altmeister des runden Leders an.
"Wieder einmal ist es uns gelungen, als Land zusammenzustehen und gemeinsam den immensen Stolz zu teilen, Argentinier zu sein."
Stolz kann der Routinier auf jeden Fall sein. Er bewies der Fußballwelt eindrucksvoll, dass Alter tatsächlich nur eine Zahl ist.
Die Vorrunde mutierte mit einem Dreierpack gegen Algerien (3:0), einem Doppelpack gegen Österreich (2:0) und noch einem Tor gegen Jordanien (3:1) zum großen Schaulaufen des kleinen Ballstreichlers.
Auch in den dramatischen K.-o.-Spielen der Südamerikaner brillierte der "Floh" - insbesondere in der Schlussphase gegen England. Am Ende wurde er mit acht Treffern Zweiter beim Rennen um den Goldenen Schuh hinter Kylian Mbappé (27).
Titelfoto: Stephanie Scarbrough/AP/dpa, Screenshot/Instagram/leomessi

