Er macht sich über tote Spieler lustig: Fan nach Geschmacklos-Geste verhaftet!

Manchester (England) - Geschmackloser geht es kaum! Am Sonntag konnte City-Trainer Pep Guardiola (53) im Manchester-Derby gegen den Erzrivalen United drei wichtige Punkte einfahren, ein Fan der "Skyblues" hat sich dabei aber offenbar als äußerst schlechter Gewinner präsentiert.

Pep Guardiola (53, l.) konnte mit Doppeltorschütze Phil Foden (23) zufrieden sein. Auf den Rängen fiel ein Fan der "Citizens" allerdings negativ auf.
Pep Guardiola (53, l.) konnte mit Doppeltorschütze Phil Foden (23) zufrieden sein. Auf den Rängen fiel ein Fan der "Citizens" allerdings negativ auf.  © Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

Wie das Sportmagazin The Athletic berichtet, wurde ein Anhänger aus dem Heimbereich des Etihad Stadiums noch während der Partie festgenommen, weil er die Flugzeugkatastrophe von München verspottet haben soll.

Videoaufnahmen, die anschließend in den sozialen Netzwerken kursierten, zeigen einen Mann, der die Arme ausbreitet und so eine Flugzeug-Geste in Richtung der Gäste-Fans mimt.

Demnach gingen in der Folge Hinweise und Beschwerden aus dem Publikum bei der Polizei ein, woraufhin die Person identifiziert und in Gewahrsam genommen wurde.

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Die Gebärde war vermutlich eine Anspielung auf den British-European-Airways-Flug 609 vom 6. Februar 1958. Auf dem Weg von Belgrad über München nach Manchester kam das Flugzeug im Zuge eines Auftankstopps in Deutschland von der Startbahn ab und explodierte.

23 Menschen starben, darunter acht Spieler von Manchester United. 21 weitere Passagiere wurden verletzt, an Bord befanden sich neben der Mannschaft auch Fans sowie Sportjournalisten.

Video der Flugzeug-Geste beim Manchester-Derby auf X

Dem Fan von Manchester City droht ein langes Stadionverbot

Phil Foden (23, r.) erzielt den Führungstreffer zum 2:1 für Manchester City.
Phil Foden (23, r.) erzielt den Führungstreffer zum 2:1 für Manchester City.  © Mike Egerton/PA Wire/dpa

Laut den Manchester Evening News ist sich der Tabellenzweite der Premier League des Vorfalls bewusst und prüft derzeit ein Stadionverbot.

Rechtlich droht dem Anhänger zudem eine Geldstrafe gemäß dem "Public Order Act" von 1986. Dieser wird von der Justiz angewendet, um sogenanntes "tragedy chanting", also Tragödien-Gesänge, zu sanktionieren.

Im vergangenen Jahr wurde ein Fan der Tottenham Hotspurs mit einem dreijährigen und landesweiten Stadionverbot sowie einer Geldstrafe belegt, weil er sich in der Partie gegen den FC Liverpool über die Hillsborough-Katastrophe lustig gemacht hat.

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Bei dem schweren Zuschauerunglück im Jahr 1989 kamen während des FA-Cup-Spiels zwischen den "Reds" und Nottingham Forest insgesamt 97 Menschen ums Leben.

Auf dem Platz konnte City am Sonntag einen Rückstand durch die Tore von Phil Foden (23) und Erling Haaland (23) noch in einen 3:1-Sieg drehen und den Abstand auf Spitzenreiter Liverpool so wieder auf einen Punkt verkürzen.

Titelfoto: Andrew Yates/CSM via ZUMA Press Wire/dpa, Screenshot/X/FBAwayDays

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