Pokalspiel eskaliert: Rund 40 Randalierer stürmen Innenraum, sechs Verletzte

Meerbusch - Schwere Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Nordrhein-Westfalen. Kurz vor dem Ende der Partie stürmten 40 Anhänger eines Regionalligisten den Innenraum!

Im Anschluss an das Spiel wurden die Anhänger des Wuppertaler SV von den Polizisten nach draußen begleitet.
Im Anschluss an das Spiel wurden die Anhänger des Wuppertaler SV von den Polizisten nach draußen begleitet.  © Jan Ohmen

Vorausgegangen war den Krawallen der 1:0-Siegtreffer in der fünften Minute der Nachspielzeit für den gastgebenden Oberligisten FC Büderich im Viertelfinale des Niederrheinpokals gegen den favorisierten Regionalligisten Wuppertaler SV.

Im Anschluss an den Treffer hielt es rund 40 Anhänger der Gäste nicht mehr auf ihren Plätzen - sie sorgten für einen Platzsturm, wie die Polizei mitteilte.

Sofort griffen die Beamten ein, sodass ein Übergreifen der Randalierer auf unbeteiligte Fans verhindert werden konnte. Allerdings gaben die Angreifer nicht wehrlos auf und warfen Metallgitter und andere metallische Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte.

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Daher setzten die Polizisten Schlagstock und Pfefferspray ein. Zudem forderte man Verstärkung aus umliegenden Behörden an.

Schon nach kurzer Zeit konnten die Beamten die Störer dingfest machen. Anschließend wurde eine Identitätsfeststellung zur Einleitung entsprechender Strafverfahren durchgeführt.

Sechs Angreifer erleiden leichte Verletzungen, Polizisten bleiben unverletzt

Sechs Angreifer wurden verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt.
Sechs Angreifer wurden verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt.  © Jan Ohmen

Sechs der Angreifer wurden bei der Innenraum-Stürmung durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.

Die Täter erlitten leichte Augenreizungen und wurden durch Rettungskräfte versorgt. Beamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Nachdem die Polizei alle Identitäten festgestellt hatte, wurden die rund 40 Anhänger des Wuppertaler SV mit Bussen zurück in die Schwebebahnstadt gebracht.

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Inzwischen haben die Behörden gegen alle Randalierer Strafverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet.

Außerdem hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: Jan Ohmen

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