Chemnitz/Zwickau - Die Regionalliga Nordost wartet zur neuen Saison mit einer gewichtigen Neuerung auf, die auf den ersten Blick erstmal unscheinbar daherkommt.
Ab dem Spieljahr 2026/27 gibt es einen einheitlichen Ball, wie von der Bundesliga bis zur 3. Liga seit Jahren praktiziert. Alle 18 Mannschaften jagen künftig der "Torfabrik" von adidas hinterher. Eine Neuerung, die gerade den Torhütern in die Karten spielen dürfte.
TAG24 horchte sich bei den Schlussleuten aus den westsächsischen Klubs um.
David Richter (27), die neue Nummer 1 vom Chemnitzer FC, meint: "Ich finde das gut, denn es macht den Wettbewerb fairer, wenn jeder mit dem gleichen Ball spielt und dadurch die Bedingungen für jeden dieselben sind."
Die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen der unterschiedlichen Hersteller führen auch zu verändertem Flugverhalten.
Lucas Hiemann gefällt der neue Ball "sehr gut"
Beim FSV Zwickau haben sie bis Sommer die Bälle aus dem Hause Derbystar im Training und zu den Heimspielen genutzt. Mit der Einführung des Einheitsballs folgte der Wechsel zur "Torfabrik".
"Der Adidas-Ball, mit dem ja auch bei der WM gespielt wurde, ist sehr gut", urteilt Lucas Hiemann (27), wenn er den Vergleich zur Vorsaison ziehen soll. "Der hat schon seine Vorteile und unterscheidet sich von den Derbystar-Bällen, die wir in Zwickau letzte Saison verwendet haben", so der 27-Jährige.
Bringt es auch Vorteile im Spielbetrieb mit sich? Hiemann: "Es ist auswärts in der Erwärmung immer eine Umgewöhnung gewesen, wenn es einen anderen Spielball gab. Als Nachteil habe ich es zwar nicht empfunden, aber ich bin der Meinung, es sollte künftig auch so bleiben, dass in der Regionalliga mit einheitlichen Bällen gespielt wird. Von daher ist es eine Top-Entscheidung gewesen."