Chemnitz/Riesa - Jetzt ist es offiziell! Der Sächsische Fußball-Verband hat am Donnerstag bekannt gegeben, wann die mit Spannung erwarteten Halbfinals im sächsischen Landespokal ausgetragen werden. Der FSV Zwickau gastiert demnach am Dienstag, dem 21. April, um 19 Uhr bei Landesligist BSG Stahl Riesa in der Feralpi-Arena. Am Mittwoch, dem 22. April, steigt das Bezirksderby zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue. Anpfiff zu der Partie im eins-Stadion an der Gellertstraße ist um 20.30 Uhr.
"Seit der Auslosung des Halbfinales erreichen uns sehr viele Anfragen, wann und wo die Tickets erhältlich sein werden. Das Interesse am Bezirksderby ist schon jetzt riesengroß. Wir gehen davon aus, vor einer sehr großen Kulisse zu spielen und ein echtes Fußballfest für die gesamte Region zu erleben", erklärt CFC-Geschäftsführer Tommy Haeder.
Für das Kracherspiel werden die Himmelblauen erneut einen gestaffelten Vorverkauf anbieten. Alle relevanten Informationen würden am kommenden Montagabend über die offiziellen Vereinskanäle veröffentlicht werden.
Der Club als Rekord-Pokalsieger giert nach dem 13. Streich und der damit verbundenen Teilnahme am DFB-Pokal.
Außerdem gilt es Revanche zu nehmen für das bittere Viertelfinalaus im Vorjahr, als Maximilian Schmid (23) und Erik Majetschak (26) per Doppelschlag den Unterschied zugunsten von Lila-Weiß ausmachten.
FSV-Sportdirektor Lenk: "Wollen den langersehnten Pokalsieg"
Der Schacht wiederum will mit einem Pokaltriumph einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss hinbekommen, nachdem in der 3. Liga alles auf einen Abstieg hindeutet. Ein DFB-Pokal-Einzug würde überdies wichtige Gelder generieren.
Die rund 220.000 Euro Startprämie würden sie auch in der Stadionallee in Eckersbach gerne einstreichen. Die nächste Hürde vor dem dann möglichen Heim-Finale in der GGZ-Arena heißt BSG Stahl Riesa. "Ein absolut ernstzunehmender Gegner aus der Landesliga", findet FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42).
"Unser großes Ziel ist, endlich den langersehnten Pokalsieg zu schaffen. Aber wir sind vor Riesa gewarnt, zumal wir vor anderthalb Jahren mit Glauchau, wenn auch im Achtelfinale, an einem vermeintlich einfachen Gegner gescheitert sind. Selbstredend nehmen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter und reisen mit voller Kapelle an", blickt der 42-Jährige voraus.