Auftritt im FC-Trikot wurde international gefeiert: So plant Köln-Coach Lukas Kwasniok sein Heimdebüt

Köln - Mit seiner Kleiderwahl sorgte Lukas Kwasniok (44) beim Bundesliga-Auftakt des 1. FC Köln am vergangenen Sonntag auch international für Schlagzeilen. Einmalig soll das nicht bleiben.

FC-Köln-Trainer Lukas Kwasniok (44) war nach dem Last-Minute-Siegtreffer gegen Mainz kaum zu bremsen.
FC-Köln-Trainer Lukas Kwasniok (44) war nach dem Last-Minute-Siegtreffer gegen Mainz kaum zu bremsen.  © Torsten Silz/dpa

Denn auch bei seiner Heimpremiere gegen den SC Freiburg will der Übungsleiter wieder im FC-Trikot an der Seitenlinie stehen.

"Wir werden in Rot-Weiß spielen. Dann werde ich das Schwarze anziehen", sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz vor der Partie am Sonntagabend (19.30 Uhr).

Dass seine Aktion aus der Vorwoche so hohe Wellen schlagen würde, habe ihn überrascht, verriet der 44-Jährige außerdem: "Das war so nicht geplant. Ich wollte mich einfach nur wohlfühlen - und das habe ich in dem Trikot auch getan."

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Mit seinem ausgelassenen Jubel im FC-Dress hatte es der Fußballlehrer sogar ins US-Fernsehen geschafft. In der Sendung "SiriusXM" outete sich der ehemalige Bundesliga-Profi und US-Nationalspieler Eric Wynalda (56) als großer Fan des gebürtigen Polen.

"Er hat keinen Anzug getragen. Nicht mal Hemd und Krawatte. Er hat das verdammte Trikot getragen! Hast du sowas schon mal gesehen?" war Wynalda erst kaum zu bremsen, ehe er ins Schwärmen geriet: "Ich liebe Lukas aus vielen Gründen […]. Er ist ein toller Kerl, ein super Trainer. Es war einer der echtesten und authentischsten Jubel, die ich je gesehen habe."

Ex-Bundesliga-Stürmer schwärmt von FC-Köln-Trainer Lukas Kwasniok

Kwasnioks Jubellauf war sogar in den USA Thema.
Kwasnioks Jubellauf war sogar in den USA Thema.  © Torsten Silz/dpa

FC-Köln-Trainer Lukas Kwasniok warnt trotz Auftaktniederlage vor SC Freiburg

Für Sonntag will der FC-Coach den Blick aber wieder nach vorn richten und an den Auftakterfolg anknüpfen. "Wir wollen mit aller Bereitschaft und Hingabe das Tor verteidigen. Wir wollen Fußball mit Herz spielen", gab er die Marschroute für seine Profis vor.

Zwar mussten die von Julian Schuster (40) trainierten Breisgauer in der Vorwoche eine 1:3-Niederlage gegen den FC Augsburg einstecken, dennoch warnte Kwasniok: "Die Freiburger hatten einen unglücklichen Spielverlauf. Sie wissen, dass das Spiel nicht schlecht war. Wir müssen eine Schippe drauflegen, damit wir ihnen auch Aufgaben geben."

Titelfoto: Bildmontage: Torsten Silz/dpa (2)

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