Blockiert der 1. FC Köln diesen Mega-Wechsel? Said El Mala beinahe in England gelandet
Köln - Im abgelaufenen Winter-Transferfenster hätte der 1. FC Köln beinahe Said El Mala (19) an die Premier League verloren. Folgt der Wechsel spätestens im kommenden Sommer?
Laut einem Bericht von Sky habe demnach der England-Klub Brighton & Hove Albion weiterhin extremes Interesse daran gehabt, El Mala auf die Insel zu locken.
Dem Sender zufolge hätten die Engländer sogar ein erstes schriftliches Angebot Richtung Geißbockheim geschickt.
Der Inhalt: 25 bis 26 Millionen Euro Ablösesumme plus dreieinhalb Millionen Euro Jahresgehalt. Laut Sportbild habe das Angebot sogar eine Weiterverkaufsklausel in Höhe von zehn Prozent beinhaltet.
Der Klub um Trainer Fabian Hürzeler (32) wäre dem Vernehmen nach sogar dazu bereit gewesen, El Mala postwendend wieder an die Geißböcke zu verleihen, um dem 19-Jährigen Spielpraxis im gewohnten Umfeld zu geben.
Auch Bruder Malek (20) soll Teil des Angebots gewesen sein und hätte bei Brighton unterschreiben können. Alles nur, um Said den Wechsel auf die Insel zu versüßen.
Thomas Kessler schmettert Millionen-Angebot ab
Offenbar soll Sportboss Thomas Kessler (40) die Millionen-Offerte aber überhaupt nicht geschmeckt haben, weshalb der Ex-Keeper das Angebot direkt abgelehnt hat.
Wie der Sport-Sender weiter berichtet, habe Kessler den Engländern klipp und klar mitgeteilt, dass El Mala im Januar unverkäuflich sei.
Der Senkrechtstarter zählt mit bislang sieben Toren und drei Vorlagen zu den gefährlichsten Offensivkräften der Geißböcke. Auch, wenn er seit sechs Spielen (!) ohne einen Assist geblieben ist.
Ein Wechsel im kommenden Sommer nimmt hinter den Kulissen aber wohl immer stärkere Formen an. Denn erst vor Kurzem wurde deutlich, dass die Beziehung zwischen El Mala und Trainer Lukas Kwasniok (44) erste tiefe Risse zu bekommen scheint.
Grund dafür sollen die Einsatzzeiten des 19-Jährigen sein. In bislang 22 Bundesligaspielen kam der Youngster in 13 als Joker auf den Rasen - nur neunmal in die Startelf.
In England dürfte man sich dagegen die Hände reiben, um das Wunderkind vom Rhein im Sommer zu holen.
Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa

