Eine Woche nach Kwasniok-Knall: So hat FC-Kapitän Marvin Schwäbe die ersten Tage unter René Wagner erlebt
Köln - Eine Woche ist seit dem Kwasniok-Knall beim 1. FC Köln vergangen. Nun verrät Kapitän Marvin Schwäbe (30), wie er die ersten Tage unter dem neuen Trainer René Wagner (37) erlebt hat und warum er fest an den Klassenerhalt glaubt.
Der 37-Jährige habe bislang in seiner neuen Rolle "einen sehr unaufgeregten und kommunikativen Eindruck hinterlassen", meint der Torhüter im Interview mit "fc.de". "Genau das brauchen wir gerade auf der Position."
Hinzu kommt, dass Wagner laut Schwäbe ein "enormes Fußballverständnis" mitbringe und voll auf die Unterstützung der FC-Profis zählen kann. "Er […] weiß, dass er die volle Rückendeckung von uns hat. Wir werden ihn bei seiner ersten Station als Cheftrainer unterstützen. Da kann er sich auf uns verlassen", verspricht der 30-Jährige.
Damit bei seinem Pflichtspieldebüt gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (17.30 Uhr) nach Möglichkeit alles glattgeht, habe Wagner in seinen ersten Trainingseinheiten zunächst an den Dingen gearbeitet, auf die er im Vergleich zu seinem einstigen Chef Lukas Kwasniok (44) größeren Wert legen würde, plaudert Schwäbe aus.
Unter anderem gehe es dabei um das Übergangsspiel ins letzte Spielfeld-Drittel, wo der FC nach Einschätzung des Keepers zuletzt Probleme hatte. Hinzu kommt die Defensivarbeit: "Die Verteidigung ist auch eines der Themen, an denen wir gerade explizit arbeiten. Wir wollen hinten solider verteidigen."
Gleichzeitig stellt der Schlussmann aber auch klar: "Wir haben gute Spiele gezeigt […]. Wir werden unsere Spielidee sicher nicht neu erfinden." Stattdessen gäbe es lediglich "einige Prinzipien, die sich unterscheiden."
Marvin Schwäbe lobt Zusammenhalt beim 1. FC Köln: "Wir sind eine Einheit auf dem Platz!"
In die verbleibenden sieben Saisonspiele geht Schwäbe insgesamt mit einem positiven Gefühl - insbesondere wegen des großen Zusammenhalts innerhalb der FC-Truppe.
"Das wird uns tragen", ist sich der gebürtige Hesse, der in seiner Jugend auch für die Eintracht seine Schuhe geschnürt hat, sicher. "Wir sind eine Einheit auf dem Platz. Ich würde mich jedes Mal vor die Mannschaft stellen, weil wir uns immer aufeinander verlassen konnten - egal, wie das Spiel oder das Ergebnis auch war."
Titelfoto: Bildmontage: Silas Stein/dpa, Andreas Gora/dpa
