Reißleine gezogen! Köln feuert Lukas Kwasniok - neuer Coach steht fest

Köln - Jetzt ist es passiert! Nachdem Sportchef Thomas Kessler (40) nach dem Spektakel-Derby gegen Borussia Mönchengladbach ein Bekenntnis zu Trainer Lukas Kwasniok (44) vermieden hatte, hat der 1. FC Köln ihn nun entlassen.

Lukas Kwasniok (44) ist nicht länger Trainer des 1. FC Köln.
Lukas Kwasniok (44) ist nicht länger Trainer des 1. FC Köln.  © Marius Becker/dpa

Wie der Klub mitgeteilt hat, habe man sich am Sonntag sehr intensiv mit der aktuellen Situation beschäftigt und sei zu der Entscheidung gekommen, für die letzte Phase der Saison auf der Cheftrainer-Position einen Impuls zu setzen.

"Lukas' Fußballwissen und seine fachliche Expertise sind unbestritten. Er hat unsere Mannschaft mit großer Sorgfalt und hohem Engagement auf die Spiele vorbereitet. Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte war zuletzt ein klarer Abwärtstrend in unserer Entwicklung erkennbar", erklärt der 40-jährige Kessler in einer Pressemitteilung des Vereins.

Die Realität sei jedoch, dass man zu wenige Punkte geholt habe. Vor diesem Hintergrund sei man nach eingehender Analyse zu der Entscheidung gekommen, Kwasniok, der erst im Sommer vom SC Paderborn zu den Geißböcken gekommen war, freizustellen.

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"Wir danken ihm für seine Arbeit beim FC und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute", so der Sportchef abschließend.

1. FC Köln: Auch Kwasniok-Co Frank Kaspari muss gehen

René Wagner (37), hier noch beim 1. FC Union Berlin, wird versuchen, die Kölner vor dem Abstieg zu retten.
René Wagner (37), hier noch beim 1. FC Union Berlin, wird versuchen, die Kölner vor dem Abstieg zu retten.  © Andreas Gora/dpa

Nach einem vielversprechenden Start ging in den vergangenen Wochen nicht mehr viel zusammen. Aus den letzten 18 Spielen holte man unter Kwasniok gerade einmal zwei Siege.

Ein Nachfolger steht indes auch schon fest. Co-Trainer René Wagner (37) wird versuchen, die Domstädter vor dem direkten Wiederabstieg zu retten.

Allerdings muss der Trainerstab aufgefüllt werden, da auch der weitere Co-Trainer Frank Kaspari (55) gehen muss.

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Schon nach dem rasanten Derby hatte Kessler eine genaue Aufarbeitung angekündigt: "Wir müssen das sachlich und rational analysieren. Wir haben die Länderspielpause vor der Brust. Wir haben heute eine große Enttäuschung, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Die Erwartungshaltung war klar: drei Punkte."

Diese Analyse hat ergeben, dass Lukas Kwasniok nicht mehr zu getraut wird, das Ruder herumzureißen.

Erstmeldung: 19.01 Uhr, Update: 19.09 Uhr.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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