FC-Sportchef Heldt über Gisdol: "Haben die Situation klar thematisiert"

Köln - Wie lange darf Markus Gisdol (51) noch bleiben? Beim abstiegsgefährdeten 1. FC Köln pflegt Sportchef Horst Heldt (51) einen offenen Austausch mit dem FC-Trainer über eine mögliche Trennung.

Horst Heldt (51) durchlebt mit dem 1. FC Köln gerade schwere Zeiten. Mit Trainer Markus Gisdol (51) spricht der Sportchef ganz offen über eine mögliche Trennung.
Horst Heldt (51) durchlebt mit dem 1. FC Köln gerade schwere Zeiten. Mit Trainer Markus Gisdol (51) spricht der Sportchef ganz offen über eine mögliche Trennung.  © Lars Baron/Getty/Pool/dpa

"Wenn man erfolgreich sein will, macht es keinen Sinn, sich etwas vorzumachen. Deshalb gab es auch Gespräche, in denen wir die aktuelle Situation klar thematisiert haben", sagte der 51-Jährige der Bild-Zeitung (Samstag-Ausgabe).

"Ich halte es für sehr wichtig, wenn man eng beieinander ist", sagte Heldt. Das mache die Arbeit leichter, auch hinsichtlich eines möglichen Nachfolgekandidaten.

"Als Geschäftsführer ist es meine Verantwortung, alle Szenarien flexibel zu Ende zu denken und darauf vorbereitet zu sein", sagte Heldt.

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Vor dem 2:2 gegen Borussia Dortmund am vergangenen Spieltag stand Gisdol mächtig unter Druck.

Trotz des Punktgewinns gegen den BVB rutschten die Kölner auf den 16. Tabellenplatz ab.

Nach der Länderspielpause wartet auf Gisdol bereits das nächste Endspiel. Am Ostersamstag trifft der "Effzeh" auswärts auf den VfL Wolfsburg (3. April, 15.30 Uhr). Die Wölfe schwimmen aktuell auf einer Erfolgswelle und belegen Platz drei der Bundesliga-Tabelle. Das wird für die Rheinländer kein leichtes Unterfangen.

Titelfoto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa

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