Köln - Mit spektakulären Dribblings, ganz viel Unbekümmertheit und einer guten Portion Straßenfußball verzückt Said El Mala (19) nicht nur die Fans des 1. FC Köln, sondern ganz Deutschland. Am Ende seiner Entwicklung sieht sich der Shootingstar aber noch lange nicht.
"Die Belastung in der Bundesliga ist schon eine andere als in der 3. Liga, das merkt man in den Beinen", berichtet der Youngster, der in seiner Debütsaison mit zehn Toren und vier Vorlagen Top-Scorer bei den Rheinländern ist, im Gespräch mit dem FC-Fan-Magazin "GeißbockEcho".
Um mithalten und regelmäßig 90 Minuten auf dem Rasen stehen zu können, habe er sich in den vergangenen Monaten richtig ins Zeug gelegt.
"Ich habe mich physisch entwickelt, arbeite jeden Tag im Kraftraum, um läuferisch auf mehr Meter und Sprints zu kommen. […] Und auch im Eins-gegen-eins und im Abschluss bin ich besser geworden", erklärt der Kölner Publikumsliebling.
Die Füße hochlegen will er trotz seines Erfolgs aber noch lange nicht. "Ich bin nicht am Ende und will mich immer weiter verbessern", verspricht El Mala.
FC-Köln-Youngster Said El Mala hatte an Schwächephase zu knabbern
Auch von schwierigen Phasen will er sich dabei nicht unterkriegen lassen - schließlich kennt er die bereits aus eigenen Erfahrungen: Nach furiosem Saisonstart hatte El Mala zu Jahresbeginn Ladehemmungen und blieb sechs Spiele in Folge ohne Tor und Assist.
"Das war schon schwer für mich, und ich konnte nicht so gut damit umgehen", so El Mala. "Die Tore sind auf einmal ausgeblieben, und ich dachte: Was ist denn jetzt los? Das Quäntchen Glück, das ich davor in den Situationen hatte, als der Ball reinging, war plötzlich weg."
Er habe sich dann abends im Bett Videos von den vergebenen Chancen angesehen und sich geärgert, warum er sich nicht anders entschieden hatte. Heute weiß er aber: "So eine Phase gehört dazu, das habe ich schnell begriffen. Entscheidend ist, dass man stärker daraus hervorgeht."
Für den Youngster scheint das geklappt zu haben: In den letzten sechs Spielen kommt der 19-Jährige auf drei Tore und eine Vorlage.
Tabelle 1. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Bayern München | 28 | 100:27 | 73 | |
| 2 |
|
Borussia Dortmund | 28 | 60:28 | 64 | |
| 3 |
|
RB Leipzig | 28 | 55:36 | 53 | |
| 4 |
|
VfB Stuttgart | 28 | 56:38 | 53 | |
| 5 |
|
TSG 1899 Hoffenheim | 28 | 55:41 | 50 | |
| 6 |
|
Bayer 04 Leverkusen | 28 | 58:39 | 49 | |
| 7 |
|
Eintracht Frankfurt | 28 | 52:53 | 39 | |
| 8 |
|
SC Freiburg | 28 | 41:47 | 37 | |
| 9 |
|
1. FSV Mainz 05 | 28 | 35:43 | 33 | |
| 10 |
|
1. FC Union Berlin | 28 | 32:47 | 32 | |
| 11 |
|
FC Augsburg | 28 | 34:51 | 32 | |
| 12 |
|
Hamburger SV | 28 | 32:41 | 31 | |
| 13 |
|
Borussia Mönchengladbach | 28 | 35:48 | 30 | |
| 14 |
|
SV Werder Bremen | 28 | 31:49 | 28 | |
| 15 |
|
1. FC Köln | 28 | 40:49 | 27 | |
| 16 |
|
FC St. Pauli | 28 | 25:45 | 25 | |
| 17 |
|
VfL Wolfsburg | 28 | 38:63 | 21 | |
| 18 |
|
1. FC Heidenheim | 28 | 29:63 | 16 | |
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.