Nur ausgeliehen: FC-Star Kaminski äußert sich zu seiner Zukunft in der Domstadt
Köln - Beim 1. FC Köln zählt Jakub Kaminski zu den absoluten Leistungsträgern. Und das weckt bekanntlich Begehrlichkeiten. Jetzt hat sich der 23-Jährige zu seiner Zukunft in der Domstadt geäußert.
Bis zum kommenden Sommer ist der wendige Linksaußen noch von Ligakonkurrent VfL Wolfsburg ausgeliehen. Laut Berichten sollen die Geißböcke Kaminski dank einer entsprechenden Option in seinem Vertrag dann fest verpflichten können.
Von "Bild" auf seine weitere Karriere-Planung angesprochen, bemühte der gebürtige Pole die branchenüblichen Floskeln: "Aktuell konzentriere ich mich nur auf das nächste Spiel, auf das nächste Training. Dann gucken wir, was passiert. Es ist Fußball, da kann alles passieren."
In der laufenden Bundesliga-Saison erzielte Kaminski bereits fünf Treffer für den 1. FC Köln. Nur Senkrechtstarter und Top-Talent Said El Mala ist aktuell noch gefährlicher. Der 19-Jährige traf seinerseits bereits sechsmal ins Schwarze.
Wie Kaminski im Interview weiter preisgab, soll es bislang noch keine Gespräche über einen möglichen Verbleib gegeben haben.
Vor Wechsel: Jakub Kaminski telefonierte mit FC-Klublegende Lukas Podolski
Diesbezügliche erklärte der Nationalspieler gegenüber dem Boulevardblatt: "Das ist noch zu früh, denke ich. Wir schauen erstmal, was in der Rückrunde passiert. Aber mein Ziel ist klar: Mit Köln in der Bundesliga zu bleiben."
Ein kleiner Fingerzeig konnte Kaminski dann aber doch entlockt werden. Sollte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler (39) sich dazu entscheiden, ihn fest zu verpflichten, "wäre das gar kein Problem für mich", machte der 23-Jährige deutlich.
Darüber hinaus verriet Kaminski auch noch, dass er vor seinem Wechsel im vergangenen Sommer mit Klub-Legende Lukas Podolski (40) über den Effzeh und die Stadt telefoniert habe. Der Ratschlag des Weltmeisters von 2014 dürfte wohl niemanden überraschen …
"Poldi meinte direkt: Kuba, komm zum FC, das ist der richtige Schritt für dich. Und er hatte recht, es war die richtige Entscheidung", resümierte Kaminski. Ergänzend schob er dann noch hinterher, dass sich "Poldi" über seinen Verbleib in Köln "sehr freuen" würde.
Titelfoto: Marius Becker/dpa

