Protest gegen Investorenklub: Das plant die aktive Fanszene des 1. FC Köln für Leipzig-Duell
Köln - Alle (Bundesliga-)Jahre wieder stellt sich die aktive Fanszene des 1. FC Köln rund um das Heimspiel gegen RB Leipzig (Sonntag, 15.30 Uhr) dieselbe Frage: Wie geht man mit dem ungeliebten Investorenklub um?
Dazu hat der Südkurve e. V., ein Zusammenschluss verschiedener Fanklubs des Aufsteigers, nun eine Stellungnahme abgegeben.
Darin heißt es etwa, dass man sich im Dialog "mit einer Vielzahl von FC-Fans" noch vor dem allerersten Aufeinandertreffen der beiden Klubs im September 2016 dazu entschlossen habe, den Auswärtsspielen fernzubleiben und lediglich bei den Heimspielen Präsenz zu zeigen.
Dieses Vorgehen solle weiterhin beibehalten werden, betont die Fan-Vereinigung. Für das Spiel am Sonntagnachmittag heißt das: Die aktive Fanszene wird im RheinEnergie-Stadion sein, um die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok (44) lautstark anzufeuern.
Allerdings wird es eine Einschränkung geben: "Um zu zeigen, dass es sich aufgrund des Gegners nicht um einen normalen Spieltag handelt, werden wir analog zu den letzten Heimspielen gegen RB Leipzig auf jegliche optische Unterstützung verzichten", heißt es in dem Statement weiter.
Dieser Verzicht beinhalte neben dem Zeigen von FC-Flaggen auch das Anbringen der Zaunfahnen der verschiedenen Fanclubs. Stattdessen werde am Zaun zur Südkurve ein gemeinsames Banner platziert, "um unseren Standpunkt deutlich zu machen".
Was auf diesem Banner stehen wird, teilt der Südkurve e. V. derweil nicht mit. Ebenso ist unklar, ob noch weitere Aktionen der aktiven Fanszene geplant sind.
Titelfoto: Henning Kaiser/dpa
