Trotz Abstiegskampf: 1. FC Köln holt sich die Krone
Köln - Obwohl der 1. FC Köln eine sportlich schwierige Saison im Abstiegskampf hinter sich hat, gewannen die Domstädter prozentual mehr Follower in den sozialen Netzwerken als alle anderen Bundesligaklubs.
Das zeigt eine neue Analyse der Influencer-Agentur "Netzschreier".
Demnach dürfen sich die Profis der Rheinländer im Vergleich zum Saisonbeginn über ein prozentuales Wachstum von 28,4 Prozent auf ihren Instagram-Kanälen freuen – Höchstwert in der Bundesliga!
Auf Platz zwei folgt der 1. FSV Mainz 05 mit einem Wachstum von 26,5 Prozent, dahinter liegen der FC Augsburg (+26,2 Prozent) und RB Leipzig (+23 Prozent).
Dass die Geißböcke den Platz an der Sonne ergattern konnten, liegt "Netzschreier" zufolge wenig überraschend insbesondere an Senkrechtstarter Said El Mala (19): Hatte der Angreifer am Saisonanfang lediglich rund 28.000 Fans auf Instagram, sind es inzwischen mehr als 100.000. Das entspricht einem Plus von über 260 Prozent.
"Natürlich wird Fußball in erster Linie auf dem Platz entschieden. Aber soziale Medien zeigen heute, welche Spieler und Vereine Menschen emotional erreichen und dauerhaft Aufmerksamkeit erzeugen. Hier werden gewissermaßen die Sieger der Herzen gekürt, wobei dieser Titel deutlich wertvoller ist, als er zunächst klingt", erklärt "Netzschreier"-CEO Marlon Giglinger.
Social-Media-Experte sicher: "Wer auf dem Smartphone sichtbar ist, bleibt relevant!"
Insbesondere mit Blick auf die jüngeren Fans sei es für die Fußballer demnach von essenzieller Bedeutung, in den sozialen Medien eine große Rolle zu spielen. Schließlich würden dort "Nähe, Identifikation und persönliche Marken" entstehen. "Wer auf dem Smartphone sichtbar ist, bleibt auch über den Spieltag hinaus relevant", betont der Experte.
Für die Analyse hat die Agentur kurz nach dem Ende der Sommer-Transferperiode (Stand: 11. September 2025) sowie zwei Tage nach Saisonende (Stand: 18. Mai 2026) die Follower-Zahlen sämtlicher Bundesliga-Stars erfasst und miteinander verglichen.
Titelfoto: Marius Becker/dpa
