Bleibt er bei Union? Entscheidung um Nsoki gefallen

Berlin - Mit Zeno van den Bosch (22) hat Union Berlin den ersten Neuzugang schon im Winter klargemacht. Der Belgier kommt zur neuen Saison ablösefrei. Jetzt ist der nächste Transfer perfekt: Stanley Nsoki (27) bleibt bei Union!

Stanley Nsoki (27) bleibt wohl bei Union Berlin.  © Soeren Stache/dpa

Das vermeldet zumindest Transfer-Experte Florian Plettenberg auf Twitter-Nachfolger X. Der berüchtigte "Done Deal" fehlt zwar noch, dennoch soll die Entscheidung gefallen sein - pro Nsoki.

Union macht demnach von seiner Kaufoption Gebrauch, bindet den Innenverteidiger bis 2029. Die Ablösesumme soll sich demnach bei 1,5 Millionen Euro bewegen.

Ein Schnäppchen, überwies Hoffenheim einst vor vier Jahren noch 12 Millionen Euro an Club Brügge. Im Kraichgau aber hat man für den Franzosen keine Verwendung mehr.

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Anders bei Union, auch wenn es zuletzt nach einer eher kurzfristigen Zusammenarbeit aussah. Nachdem sich Leispieler Nsoki einen Stammplatz erkämpft hatte, fehlte er zuletzt sowohl beim Abstiegskracher gegen St. Pauli, als auch in Heidenheim.

Unter Baumgart-Nachfolgerin Marie-Louise Eta (34) schaffte es der Abwehrspieler immerhin wieder in den Kader, für einen Einsatz reichte es aber nicht. Zur neuen Saison könnten es dann aber vermutlich mehr als die bisherigen 12 Bundesligaspiele (ein Tor, zwei Vorlagen) werden.

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Die Abwehr wird einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Diogo Leite (27) und Danilho Doekhi (27), beide unumstrittene Stammspieler, werden den Hauptstadtklub aller Voraussicht nach ablösefrei verlassen. Mit Nsoki und van den Bosch ist Union aber vorbereitet.

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