Ex-Dynamo-Talent bleibt eisern: Union verlängert mit Sturm-Hoffnung Bogdanov

Berlin - Bundesligaluft durfte er bereits schnuppern: Ende Februar, beim 0:1 in Gladbach feierte Dmytro Bogdanov (19) seine Bundesligapremiere. Beim Saisonabschluss gegen Augsburg (4:0) folgte der nächste Kurzeinsatz. Jetzt soll der Stürmer weiter in Köpenick seine Duftmarke setzte: Bogdanov hat seinen Vertrag bei Union Berlin verlängert.

Er geht weiter für Union Berlin auf Torejagd: Sturm-Talent Dmytro Bogdanov.  © 1. FC Union Berlin

Wie lange der Kontrakt nun gilt, machten die Eisernen wie gewohnt keine Angaben. In Zukunft aber könnten die Köpenicker noch mehr auf den Ex-Dynamo-Angreifer setzen.

"Dmytro ist ein sehr ehrgeiziger junger Spieler, der seine Entwicklung konsequent vorantreibt. Wir sehen großes Potenzial in ihm und sind überzeugt, dass er bei Union die richtigen Voraussetzungen vorfindet, um die nächsten Schritte zu gehen. Deshalb freuen wir uns, den gemeinsamen Weg fortsetzen zu können", wird Manager Horst Heldt (56) in der Vereinsmitteilung zitiert.

Auch der junge Ukrainer, der 2025 über Dynamo Dresden nach Berlin kam, sieht Union als die richtige Adresse an.

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Bogdanov erklärt: "Seit meinem ersten Tag bei Union habe ich großes Vertrauen gespürt und wurde im Verein hervorragend aufgenommen. Für mich ist das die perfekte Umgebung, um mich als Spieler und als Mensch weiterzuentwickeln. Ich möchte diese Chance nutzen und jeden Tag hart dafür arbeiten, meinen Beitrag für die Mannschaft zu leisten." 

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Bogdanov wechselte erst vor einem Jahr nach Berlin.  © 1. FC Union Berlin

Bogdanov feierte in Gladbach seine Bundesligapremiere

Kurios: Zwischenzeitlich sorgte Bogdanov mit seiner Einwechslung in Gladbach für einen Vereinsrekord. Mit 18 Jahren, elf Monaten und 22 Tagen wurde er zum jüngsten Bundesliga-Debütanten der Eisernen. Allerdings hielt der Rekord nicht lange. Am 11. April, beim 1:3 in Heidenheim, wurde er von Mega-Talent Linus Güther (16) abgelöst.

Bei seiner Einwechslung in der 84. Minute war der Teeanger exakt 16 Jahre und drei Tage alt, was ihn zum zweitjüngsten Spieler der Bundesliga-Historie machte. Nur Ex-BVB-Star Youssoufa Moukoko (21) war mit 16 Jahren und einem Tag noch jünger.

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