Hansa Rostock schnappt sich Union-Eigengewächs

Berlin/Rostock - Nach dem verpassten Aufstieg hat sich Hansa Rostock für die kommende Spielzeit bei Union Berlin bedient und sich auf der Torhüter-Position verstärkt – die Eisernen verlieren damit ein Eigengewächs.

Peace out: Yannic Stein (21) verlässt Union Berlin nach insgesamt sieben Jahren.  © Soeren Stache/dpa

Yannic Stein (21) spielte seit der Jugend in Köpenick und galt lange Zeit als vielversprechendes Talent zwischen den Pfosten. Allerdings hat er An der Alten Försterei nie den Durchbruch geschafft.

"Der Abschied aus Köpenick fällt mir wirklich nicht leicht, denn Union sowie auch Berlin waren über viele Jahre mein Zuhause", betonte der Youngster im Zuge des Wechsels.

Er habe beim Hauptstadtklub eine gute Ausbildung genossen und sei stets unterstützt und gefördert worden. Nach insgesamt sieben Jahren endet jetzt also der gemeinsame Weg.

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Der 21-Jährige stand zwar mehrfach im Kader bei den Profis, kann aber bislang keinen einzigen Einsatz in der Bundesliga vorweisen. Zuletzt war der Keeper zweimal verliehen.

In der Rückrunde der Saison 2023/24 hütete er das Tor für den VfB Lübeck und kam zu seinem Profi-Debüt in der 3. Liga. Seit der Rückserie 2024/25 war er an Babelsberg 03 ausgeliehen.

"Die beiden Leihen haben mir gezeigt, wie wichtig regelmäßige Spielpraxis für meine Entwicklung ist und wie sehr ich mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen möchte", stellte Stein fest.

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Union Berlin und Hansa Rostock verkünden den Wechsel von Yannic Stein

Union-Manager Horst Heldt: Haben "gemeinsam eine Lösung gefunden"

Union-Manager Horst Heldt (56) ist dem Wechselwunsch des Torhüters nachgekommen.  © Soeren Stache/dpa

Wie groß die Verstärkung für die Kogge letztendlich sein wird, muss sich erst noch zeigen. Für den Regionalliga-Klub aus Potsdam absolvierte Stein 26 Partien, in denen er satte 46 Gegentore kassierte. Zudem verlor er im März seinen Stammplatz an Maximus Babke (22).

Hansa hat die Verträge mit den Torhütern Benjamin Uphoff (32) und Max Hagemoser (23) nicht verlängert und zudem in Person von Arvid Schenk (36) einen neuen Torwarttrainer installiert.

Yannic müsste sich aktuell mit Philipp Klewin (32) und Erik Maurer (19) um den Platz im Hansa-Kasten streiten. Er freue sich nach eigener Aussage "auf die Aufgabe in Rostock, auf ein neues Stadion, neue Mitspieler und die Chance, mich neu zu beweisen".

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Und was sagt Union? "Yannic hat sich bei uns über viele Jahre sehr gut entwickelt und stets professionell gearbeitet", lobt Horst Heldt (56) seinen nun ehemaligen Schützling.

Es sei klar gewesen, dass er für seinen nächsten Schritt dauerhaft Spielzeit auf hohem Niveau benötige. "Wir haben seinen Wunsch nach einer neuen Herausforderung nachvollzogen und gemeinsam eine Lösung gefunden, die für alle Seiten sinnvoll ist", kommentierte der Union-Manager den Transfer.

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