Berlin - Der Gebrauch von Pyrotechnik im Stadion ist untersagt und kostet Fußballvereine regelmäßig viel Geld. Auch der 1. FC Union Berlin muss nun aufgrund des Verhaltens einzelner Fans mehrere tausend Euro blechen.
Insgesamt sind 340.000 Euro fällig, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte.
113.000 Euro davon kann der Köpenicker Verein für Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen einsetzen.
Die Strafe geht auf das Bundesligaspiel der Berliner gegen Eintracht Frankfurt am 6. Februar zurück.
In der 9. Minute sollen Union-Fans nach Angaben des DFB mindestens 200 Bengalische Feuer gezündet haben. Daraufhin wurde das Spiel für fast sieben Minuten unterbrochen.
Bereits im Juni 2024 musste der Verein 84.000 Euro bezahlen, da 51 pyrotechnische Gegenstände während des Bundesligaspiels beim VfB Stuttgart sowie mindestens 30 bengalische Feuer gezündet wurden.