Provokationen, Rudelbildung, Rot! Nach der Mainzer Klatsche eskaliert die Situation

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Straßburg (Frankreich) - Eskalation nach der Mainzer Klatsche im Rückspiel des Conference-League-Viertelfinales! Trotz des 2:0-Vorsprungs aus dem Hinspiel blieb der Bundesligist bei Racing Straßburg chancenlos und flog mit einer 0:4-Pleite sang- und klanglos aus dem Wettbewerb aus. Nach Abpfiff der Partie brannten dann einigen Spielern die Sicherungen durch.

Nadiem Amiri (29) schubste Martial Godo (23), der mit der Eckfahne provokant vor dem Mainzer Block jubelte, und löste damit eine Rudelbildung aus.
Nadiem Amiri (29) schubste Martial Godo (23), der mit der Eckfahne provokant vor dem Mainzer Block jubelte, und löste damit eine Rudelbildung aus.  © IMAGO / ZUMA Press Wire

Straßburgs Martial Godo (23) rannte nämlich vor den Gästeblock, um dort provokant mit der Eckfahne den klaren Sieg zu bejubeln, was bei den 05ern gar nicht gut ankam.

Nadiem Amiri (29) sprintete hinterher und schubste den Linksaußen kräftig um, auch Phillip Tietz (28) war sofort zur Stelle, um Godo seinen Unmut ins Gesicht zu brüllen und ihn an den Zaun zu drücken.

Als sich auch noch Straßburg-Keeper Mike Penders (20) sowie weitere Spieler ins Getümmel stürzten und sich gegenseitig an die Kehle gehen wollten, brauchte es zahlreiche Ordner, um die Streithähne wieder voneinander zu trennen.

Nach deftiger Klatsche: Bundesligist setzt Trainer vor die Tür
1. FSV Mainz 05 Nach deftiger Klatsche: Bundesligist setzt Trainer vor die Tür

Im Nachgang sah Amiri, dessen Schubser die Eskalation ausgelöst hatte, noch die Rote Karte und setzte damit einen unrühmlichen Schlusspunkt hinter die eigentlich so erfolgreiche Europapokal-Reise der Mainzer.

Conference League: Mainz 05 chancenlos gegen Racing Straßburg

Zahlreiche Ordner mussten einschreiten, um die Spieler um Phillip Tietz (28) und Mike Penders (20) voneinander zu trennen.
Zahlreiche Ordner mussten einschreiten, um die Spieler um Phillip Tietz (28) und Mike Penders (20) voneinander zu trennen.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Noch kein deutsches Team hatte zuvor das Conference-League-Viertelfinale erreicht, nach dem Hinspiel waren die Weichen für den Bundesligisten sogar in Richtung Halbfinale gestellt.

Schon zur Halbzeit hatte Straßburg allerdings 2:0 geführt und damit den Mainzer Vorsprung aus dem Hinspiel egalisiert.

Dass Keeper Daniel Batz (35) in der 66. Minute sogar einen Foulelfmeter hielt, half den chancenlosen Rheinland-Pfälzern auch nicht, denn nur drei Minuten später stellte Racing trotzdem auf 3:0, den Schlusspunkt setzte Emanuel Emegha (23) rund eine Viertelstunde vor Schluss.

Spielerfrau zerstört unverschämten Kommentar: "Frage mich, wer ihnen ins Gehirn geschissen hat"
1. FSV Mainz 05 Spielerfrau zerstört unverschämten Kommentar: "Frage mich, wer ihnen ins Gehirn geschissen hat"

Kein Wunder, dass Trainer Urs Fischer (60) sich nach dem Spiel bei RTL kaum zurückhalten konnte.

"Ich muss auch vorsichtig sein nach so einem Spiel, dass man nicht was Falsches sagt. Die Jungs haben es bis heute zu gut gemacht, um alles schlecht zureden - aber es war wirklich unterirdisch", kommentierte der 60-Jährige die Leitung seiner Mannschaft.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / ZUMA Press Wire, Philipp von Ditfurth/dpa

Mehr zum Thema 1. FSV Mainz 05: