Alles oder nichts in der Champions League: So will Bayer das London-Wunder schaffen
Von Philip Dethlefs
London (Großbritannien) - Bayer Leverkusens Exequiel Palacios (27) geht mit Respekt, aber ohne Ehrfurcht in das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Arsenal.
"Natürlich ist die Premier League meiner Meinung nach eine der besten Ligen der Welt - mit sehr hoher Intensität über die gesamte Spielzeit", sagte der Argentinier vor dem Duell am Dienstagabend (21 Uhr/Prime Video). Das werde Arsenal sicher zeigen. "Aber wir dürfen uns davon nicht beeindrucken lassen."
Das Hinspiel vor einer Woche endete 1:1. Palacios erinnerte jedoch auch an Leverkusens Viertelfinal-Erfolg in der Europa League vor zwei Jahren bei West Ham United.
Nach einem 2:0 im Hinspiel reichte Bayer damals ein 1:1 in London. "Das war ebenfalls ein intensives Spiel", sagte er. "Aber solche intensiven Partien sind wir gewohnt."
Dass seine Mannschaft in der aktuellen Konstellation noch nicht so lange zusammenspielt wie der Premier-League-Tabellenführer Arsenal, wollte Palacios nicht überbewerten. Zwar habe der Klub viele wichtige Spieler verloren.
"Aber es sind auch junge Spieler mit viel Talent für die Zukunft von Leverkusen gekommen", betonte der Mittelfeldspieler. Zudem seien mit Robert Andrich (31) oder Alejandro Grimaldo (30) auch erfahrene Kräfte und Double-Sieger im Team geblieben.
"Machtverhältnisse ändern sich, die Zeit vergeht", sagte Palacios. "Jetzt sind wir hier in London und fokussieren uns auf dieses Spiel, das für uns wie ein Finale ist."
Titelfoto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
