Nach Langeweile-Kick gegen Piräus: Bayer in der Liga zum Siegen verdammt

Leverkusen - Im Rennen um die direkte Qualifikation zur Champions League steht Bayer 04 in den kommenden beiden Spielen ordentlich unter Zugzwang. Kann die Werkself noch oben mithalten?

Für Patrik Schick und Co. muss es in der Liga deutlich besser laufen als zuletzt gegen Piräus.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Fakt ist: Das Team von Kasper Hjulmand (53) hat im Play-off-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus einen ungeahnten Tiefpunkt erreicht und dabei so schwach gewirkt wie seit Jahren nicht mehr.

Von den Unbesiegbaren oder "Laterkusen" vor drei Jahren ist nichts mehr übrig.

Bereits vor der Trostlos-Nullnummer gegen Piräus hatten sich die Leverkusener beim 0:1 bei Union Berlin nicht gerade mit Ruhm bekleckert und sich drei wichtige Zähler im Kampf um die Königsklasse durch die Lappen gehen lassen.

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Das kommende Heimspiel gegen Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) und das Nachholspiel beim HSV (4. März, 20.30 Uhr) gelten daher als absolute Pflichtsiege, um der Konkurrenz aus Stuttgart, Leipzig und Hoffenheim auf den Fersen zu bleiben.

Noch ist fraglich, ob der Doublesieger von 2023/24 dabei auf Top-Talent Ibrahim Maza (20) und Routinier Lucas Vazquez (34) setzen kann. Beide mussten im Duell gegen Piräus vorzeitig angeschlagen runter - offizielle Wasserstandsmeldungen sind bislang nicht bekannt.

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Noch hat Bayer zwölf Spiele Zeit, um sich das Saisonziel Champions League zu erfüllen.

Verpasst man die Königsklasse, droht dem Klub ein millionenschweres Loch in der Vereinskasse - das liegt auch an den größten Transferausgaben (200 Millionen Euro) der Klubgeschichte im Vorjahres-Sommer.

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