Leverkusen - Verliert Bayer 04 Leverkusen seinen wichtigsten Leistungsträger? Alejandro Grimaldo (30) forciert wohl einen Wechsel in seine spanische Heimat - und auch Gespräche mit der Werkself soll es gegeben haben.
Denn wie der stets gut informierte Transfer-Experte Fabrizio Romano (33) jetzt vermeldet, soll sich der Linksverteidiger mit Atlético Madrid auf eine Zusammenarbeit ab der kommenden Saison geeinigt haben.
Und nicht nur das: Wie der Italiener weiter berichtet, soll es auch schon Verhandlungen zwischen den Los Rojiblancos und dem Double-Sieger von 2024 geben.
Bei den Spaniern ist der 30-Jährige die Alternative zu Marc Cucurella (27), der die erste Wahl gewesen sein soll, aber einen Wechsel zu Stadtrivale Real Madrid vorgezogen hat.
Für die Werkself wäre der Abgang von Grimaldo ein erheblicher Verlust.
Denn seit seinem Wechsel im Sommer 2023 von Benfica Lissabon an den Rhein gehört der spanische Linksverteidiger zu den unentbehrlichen Säulen beim einstigen deutschen Titelträger.
Grimaldo-Abgang könnte Titel-Ziele der Bayer-Bosse gefährden
In 145 Einsätzen war der 14-fache Nationalspieler an satten 75 Toren beteiligt. 30 Treffer erzielte er bislang selbst, 45 weitere legte er auf.
Somit könnte es für die Leverkusener Verantwortlichen um Geschäftsführer Fernando Carro (61) und Sportchef Simon Rolfes (44) den ersten Rückschlag für ihre neu gesteckten Titel-Ziele mit dem neuen Coach Carles Martínez Novell (41) geben.
Zwar konnte man zuletzt die Transfers von Hertha-Juwel Kennet Eichhorn (16) und Flügelstürmer Afonso Moreira (21) von Olympique Lyon fix machen, doch ein Neuzugang für die Linksverteidigerposition ist eigentlich nicht eingeplant gewesen.
Sollte Grimaldo aber seinen Wechselwunsch bei den Bayer-Bossen durchbekommen, müsste die Werkself auch dort nochmal tätig werden und sich einen neuen Außenverteidiger suchen.