Sieben Monate nicht gespielt: Chemie Leipzig verlängert trotzdem mit Offensiv-Mann

Leipzig - Während Chemie Leipzig auf dem Platz weiterhin um den Klassenerhalt kämpft, wurde hinter den Kulissen eine erste Vertragsverlängerung abgewickelt.

Robin Friedrich (23) soll bis mindestens 2027 in Leutzsch bleiben.  © BSG Chemie Leipzig

Wie der Regionalligist am Montag mitteilte, erhält Offensiv-Mann Robin Friedrich (23) einen neuen Vertrag bis 2027, inklusive Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr.

Friedrich hatte im vergangenen September im Spiel gegen den BFC Dynamo einen Kreuzbandriss erlitten und fehlt den Leutzschern seitdem.

Cheftrainer Alexander Schmidt (57) lobt den 23-Jährigen, der trotz der schweren Verletzung "den Kopf nicht in den Sand gesteckt" habe: "Dazu ist er immer Teil der Mannschaft geblieben, hat seinen Mitspielern moralische Unterstützung gegeben."

BSG Chemie Leipzig "Für den Kopf eine Katastrophe, die Jungs waren nervös!" Das hat Nerven gekostet, BSG Chemie Leipzig

Auch Friedrich selbst betont in einem ersten Statement die Bedeutung der Verlängerung in seiner momentanen Situation. "Die Zeit nach meinem Kreuzbandriss war für mich die schwerste meines Lebens", so der 23-Jährige.

Und weiter: "In dieser Zeit habe ich gespürt, was es heißt, Teil dieses Vereins zu sein. Die Unterstützung, das Vertrauen und der Rückhalt, sowohl vom Verein als auch von meinen Mitspielern und dem gesamten Umfeld, waren alles andere als selbstverständlich. Deshalb bin ich umso dankbarer, meinen Weg hier bei Chemie weitergehen zu können."

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In der kommenden Saison wolle Friedrich alles geben, um dem Verein das "Vertrauen zurückzuzahlen" und wieder auf dem Platz performen zu können.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 31 58:24 68
2 FC Carl Zeiss Jena 31 59:34 63
3 Hallescher FC 31 57:30 60
4 FC Rot-Weiß Erfurt 31 62:41 58
5 FSV Zwickau 31 47:40 58
6 VSG Altglienicke 31 47:37 49
7 Chemnitzer FC 31 49:47 44
8 BFC Preussen 31 45:52 44
9 1. FC Magdeburg II 31 51:46 43
10 FSV 63 Luckenwalde 31 34:43 39
11 Hertha BSC II 31 44:55 39
12 BFC Dynamo 31 41:46 36
13 SV Babelsberg 03 31 56:57 35
14 BSG Chemie Leipzig 31 36:46 34
15 ZFC Meuselwitz 31 42:54 32
16 Greifswalder FC 31 30:42 31
17 FC Eilenburg 31 33:54 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 31 26:69 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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