1000 Fans begleiten Erfurt am Samstag nach Chemnitz: Sorgt "Azubi" Marx fürs Offensiv-Spektakel?

Chemnitz - Gibt es am Samstag (Anstoß 14 Uhr/MDR live) im Stadion an der Gellertstraße wieder ein Offensiv-Spektakel?

Dejan Bozic (33) hat derzeit mit einer Sprunggelenk-Verletzung zu kämpfen.
Dejan Bozic (33) hat derzeit mit einer Sprunggelenk-Verletzung zu kämpfen.  © picture point/Sven Sonntag

In der Hinrunde erkämpfte sich der CFC beim FC Rot-Weiß Erfurt mit zwei späten Toren ein 2:2. Am Samstag stehen sich beide Teams in Chemnitz gegenüber.

8000 Zuschauer kamen in Erfurt beim Ostklassiker auf ihre Kosten. Mit einem gut gefüllten Stadion - im Vorkauf gingen weit mehr als 5000 Tickets weg - wird auch im Rückspiel gerechnet. 1000 Gästefans begleiten RWE.

Die Thüringer stellen mit 43 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga. Die Himmelblauen ließen das Netz seit Jahresbeginn oft zappeln, trafen in fünf Spielen elfmal.

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Ihr bester Torjäger wird zum Anpfiff mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Bank sitzen: Dejan Bozic (33) kuriert eine Sprunggelenk-Verletzung aus.

Vor einer Woche beim 1:3 in Halle stellte sich der 13-fache Saison-Torschütze in den Dienst der Mannschaft, saß auf der Bank. So soll es wohl auch gegen Erfurt laufen. Trainer Benjamin Duda: "Man wird sehen, ob es zum Teileinsatz reichen wird."

Zwei starke torgefährliche Mittelstürmer für den CFC

Jonas Marx (21), hier nach dem Siegtor gegen Chemie Leipzig, vertritt Dejan Bozic (33) im Sturmzentrum. Kann der 21-Jährige gegen Erfurt erneut jubeln?
Jonas Marx (21), hier nach dem Siegtor gegen Chemie Leipzig, vertritt Dejan Bozic (33) im Sturmzentrum. Kann der 21-Jährige gegen Erfurt erneut jubeln?  © picture point/Sven Sonntag

Mit Jonas Marx (21) steht der zweite torgefährliche CFC-Mittelstürmer bereit. "Wir sind froh, dass wir beide, Dejan und Jonas, bei uns haben", betont Duda. Marx traf in der vergangenen Saison für Eilenburg elfmal ins gegnerische Netz. Entsprechend groß war die Nachfrage im vergangenen Sommer. Chemnitz machte das Rennen.

Dass er hier im Schatten von Bozic steht, überrascht nicht. Doch wenn er ran musste, war Marx da. Gegen Chemie Leipzig erzielte er nach seiner Einwechslung das späte 1:0-Siegtor. Beim 2:1 gegen Hertha Zehlendorf sorgte der 21-Jährige für die frühe Führung.

"Jonas ist ein klassischer Boxstürmer mit viel Wucht, Power, Schnellkraft und einem starken linken Fuß", sagt Duda.

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"Er ist mit 21 Jahren in der Position des Lernenden, bringt aber auch als Lernender schon viel Qualität mit." Und die möchte Marx gegen Erfurt einmal mehr unter Beweis stellen.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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