Bleibt Freiberger beim CFC? "Muss keinen Stress machen"

Chemnitz - Verabschieden sich die Himmelblauen mit einem Schützenfest aus der Regionalliga-Saison? Gut möglich! Beim 4:1 in Auerbach zeigte sich der Chemnitzer FC bereits sehr treffsicher, mit Tasmania Berlin gastiert am Sonntag die Schießbude der Liga an der Gellertstraße.

Kevin Freiberger (33) macht sich über seine Zukunft so seine Gedanken, aber keinen Stress.
Kevin Freiberger (33) macht sich über seine Zukunft so seine Gedanken, aber keinen Stress.  © picture point/Sven Sonntag

102 Tore hat der Liga-Neuling kassiert, allein sechs in der Vorwoche gegen den ZFC Meuselwitz. Kevin Freiberger (33) warnt allerdings davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Auch diese Mannschaft will sich mit Anstand aus der Liga verabschieden und wird das Spiel bei uns nicht einfach so herschenken", sagt der Angreifer.

Läuft es gut, könnte Freiberger sein Tore-Konto nochmals aufbessern. Elf Treffer hat der 33-Jährige in der laufenden Serie erzielt. In Auerbach schaffte er seinen ersten Doppelpack der Saison und seinen insgesamt zweiten im CFC-Trikot.

Niklas Hoheneder bleibt Co-Trainer beim Chemnitzer FC
Chemnitzer FC Niklas Hoheneder bleibt Co-Trainer beim Chemnitzer FC

Tasmania wird für die Elf von Trainer Christian Tiffert (40) die Generalprobe für das Landespokal-Finale am 21. Mai gegen die BSG Chemie Leipzig. "Das sind die Spiele, für die jeder Fußballer brennt", betont Freiberger mit Blick auf das Endspiel.

Gegen Tasmania bestreitet er seinen 49. Regionalliga-Einsatz für Chemnitz. Wird es das Jubiläum im himmelblauen Trikot geben oder verabschiedet er sich mit dem Finale aus Westsachsen?

"Ich höre definitiv noch nicht mit dem Fußball auf", lacht Freiberger, der sich nicht wirklich in die Karten schauen lassen will: "Der CFC macht Bock, keine Frage. Doch ich bin in einem Alter, wo ich mir keinen Stress machen muss. Ich lasse das ganz entspannt auf mich zukommen."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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