CFC-Coach Tiffert will vor dem Chemie-Duell genau hinschauen

Chemnitz - Mit halber Kraft geht im Landespokal auch bei einem Siebtligisten nichts. Das musste der Chemnitzer FC beim SV Tanne Thalheim erkennen.

CFC-Trainer Christian Tiffert (40) wird in dieser Woche im Training genau hinschauen, wen er gegen Leipzig auflaufen lässt.
CFC-Trainer Christian Tiffert (40) wird in dieser Woche im Training genau hinschauen, wen er gegen Leipzig auflaufen lässt.  © Picture Point/Gabor Krieg

Erst in der zweiten Halbzeit machte der Pokalverteidiger ordentlich Druck, spielte zielstrebiger und fuhr mit dem 4:0 (1:0) ein standesgemäßes Ergebnis ein.

"Sechs, sieben Mann am gegnerischen Strafraum - da muss man als Regionalligist Lösungen finden. Das habe ich zur Pause thematisiert: Es geht nicht nur darum, Souveränität auszustrahlen. Die hatten wir in der ersten Halbzeit. Aber wir haben unsere Tempovorteile nicht genutzt, um mehr Chancen zu kreieren", analysierte Trainer Christian Tiffert (40) nach dem Einzug ins Achtelfinale.

Tiffert weiter: "Die zweite Halbzeit fand ich gut. Da war mehr Zug zum Tor und es hätte das eine oder andere Tor mehr fallen können."

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Am Samstag wartet auf die Himmelblauen ein komplett anderes Spiel. Vor heimischer Kulisse kommt es zur Neuauflage des diesjährigen Landespokal-Endspiels gegen die BSG Chemie Leipzig.

Tiffert: "Da werden wir nicht auf einen Gegner treffen, der am eigenen Strafraum steht und verteidigt. Und wir werden sicher auch nicht so viel Ballbesitz haben wie in Thalheim."

CFC-Trainer Tiffert: "Es gilt, die richtigen Leute zu finden, damit wir gegen Chemie erfolgreich bestehen können"

Die Chemie-Fans machten im Pokal mächtig Stimmung - die war nach dem Ausscheiden gegen den Stadtrivalen natürlich am Boden.
Die Chemie-Fans machten im Pokal mächtig Stimmung - die war nach dem Ausscheiden gegen den Stadtrivalen natürlich am Boden.  © picture point/Sven Sonntag

Was kann seine Mannschaft vom Ausflug ins Erzgebirge in den Liga-Alltag mitnehmen? "Es geht in solchen Spielen unter anderem darum, kleine Themen umzusetzen: Restverteidigung, Flankenqualität, Besetzung der gegnerischen Box", so der Chefcoach.

Tiffert setzte zahlreiche Spieler aus der zweiten Reihe ein. Haben sie ihre Chance nutzen können? "Der eine oder andere wirkte sehr agil und spritzig, ist über die kompletten 90 Minuten gegangen und hat sein Törchen gemacht. Wir haben gesehen, auf wen wir zählen können, wenn er gebraucht wird", meinte der Trainer.

Gleichzeitig kündigte er an: "Wir werden in dieser Woche genau hinschauen. Es gilt, die richtigen Leute zu finden, damit wir gegen Chemie erfolgreich bestehen können."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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