CFC-Angreifer Roscher musste verletzt vom Feld: Jetzt ist die Diagnose da!

Chemnitz - Große Erleichterung beim CFC und seinem Offensivmann Max Roscher (19). Der musste im Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena in der 58. Minute mit einer Rettungsbahre vom Feld getragen werden. Jetzt ist die Diagnose da.

Das sah nicht gut aus: Nur mit einer Trage konnte Max Roscher (19) vom Feld runter.
Das sah nicht gut aus: Nur mit einer Trage konnte Max Roscher (19) vom Feld runter.  © IMAGO/HaertelPRESS

Laut CFC-Angaben beklagt der Angreifer "nur" eine Bänderdehnung im Sprunggelenk. Eine längere Verletzungspause ist demnach kein Thema.

Das Spitzenspiel beim 1. FC Lok Leipzig dürfte der 19-Jährige aber verpassen.

Trainer Christian Tiffert (40) hatte nach dem eindrucksvollen 4:0 gegen die Thüringer für Roscher zunächst nichts Gutes geahnt, aber das Beste gehofft.

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"Wenn ein Spieler auf der Krankentrage den Stadion-Innenraum verlassen muss, deutet das meist auf etwas Schlimmeres hin. Sein Ausfall wäre bitter. Max hat ein richtig gutes Spiel gemacht, und das als Stürmer auf der Position des Rechtsverteidigers."

Als Ersatz steht am Sonntag im Ostklassiker Robert Berger (26) bereit. Der Ex-Leipziger, der fünf Jahre lang das Lok-Trikot trug, musste gegen Jena eine Spielsperre absitzen.

Tiffert sieht seine Mannschaft gut gerüstet für das Spiel gegen Lok Leipzig

CFC-Coach Christian Tiffert (40) sieht seine Mannschaft gut gerüstet für Sonntag.
CFC-Coach Christian Tiffert (40) sieht seine Mannschaft gut gerüstet für Sonntag.  © picture point/Sven Sonntag

Fehlen dürfte im Bruno-Plache-Stadion erneut Furkan Kircicek (26), der sich nach positivem Corona-Test in häusliche Isolation begeben hatte und aktuell im Training fehlt.

Routinier Chris Löwe (33), der gegen Jena ebenfalls nach einer Stunde verletzungsbedingt raus musste (Pferdekuss an der Wade), stand zum Start in die neue Trainingswoche bereits wieder auf dem Rasen.

Tiffert sieht seine Mannschaft trotz der Ausfälle gut gerüstet für das nächste Spitzenspiel.

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"Wir sind eingespielt und mittlerweile auch in der Lage, Akteure, die verletzt oder gesperrt fehlen, gleichwertig zu ersetzen", erklärt der 40-Jährige: "Für diejenigen, die hintendran sind, ist es nicht einfach. Die Stammelf gewinnt Woche für Woche. Sie steht im Rampenlicht, wird in den Himmel gelobt. Aber diejenigen, die hinten dran sind, geben weiter Gas, machen Druck auf die Etablierten. Das zeichnet eine Mannschaft aus. Deshalb sind wir so erfolgreich."

Titelfoto: IMAGO/HaertelPRESS

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